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am 06.11.2017

Letzte Sonderführung in der Audi Arena!

Führung in der Erdinger Arena

Auch während der Revisions- und Umbauarbeiten auf Winterbetrieb in der Erdinger Arena bieten wir Gästen und Interessierten die Möglichkeit eines der schönsten Skisprungstadien der Welt zu besichtigen.

Oberstdorfs Gäste haben auch im November - trotz Revision und Umbauarbeiten auf Winterbetrieb die Möglichkeit, die Audi Arena im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Letzmalig am 28. November können Oberstdorfer Gäste mit der Allgäu Walser Premium Card kostenfrei an der Führung teilnehmen. Alle anderen Gäste und Interessierte können ebenfalls zum normalen Preis von 10,- Euro pro Person (9,00 Euro mit Allgäu Walser Card) an der Führung teilnehmen. Start ist jeweils um 14.00 Uhr am Eingang der Arena. Die informative Führung durch eines der schönsten Skisprunganlagen der Welt dauert ca. 1,5 Std.. Für die Führungen ist keine Anmeldung erforderlich und finden garantiert ab einer Teilnehmeranzahl von 1 Person statt.

Weitere Informationen zu unseren Sonderführungen erhalten Sie unter 08322 80 90 332.

am 04.11.2017 von Stefan Weidhaas

Katharina Althaus jubelt über Titel

DM

Die Oberstdorferin ist neue Deutsche Meisterin im Skispringen

Die neue Deutsche Meisterin im Damen-Skispringen kommt aus Oberstdorf. An ihrer Heimschanze setzte sich Katharina Althaus (Skiclub Oberstdorf) mit Weiten von 92,0m / 99,5m und 236,4 Punkten gegen ihre Konkurrentinnen Svenja Würth (SV Baiersbronn; 223,7 P) und Juliane Seyfarth (TSG Ruhla 07; 222,7 P) an die Spitze. Auf den vierten Platz kam die Olympiasiegerin Carina Vogt (SC Degenfeld) vor Ramona Straub und einer weiteren Oberstdorferin, Gianina Ernst. Althaus holte sich nach 2014 und 2015 damit erneut den Titel.

Hochzufrieden strahlte die neue Deutsche Meisterin über ihren Erfolg auf der HS-106 -Schanze. Derzeit gelingt ihr fast jeder Sprung mit einer bewunderswerten Leichtigkeit. Beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel zeigte sie mit ihrem Sieg bereits ihre hervorragende Verfassung. „Ich glaube, seitdem ich die Doppelbelastung Schule und Sport hinter mir habe, geht alles viel einfacher“, erklärt die 22-Jährige , die inzwischen beim Zoll-Skiteam angestellt ist, ihre derzeitige Überlegenheit.

Althaus ist damit auch ganz sicher beim Weltcup-Auftakt Anfang Dezember in Lillehammer dabei. „Ebenso wie Svenja Würth, Carina Vogt und Juliane Seyfarth, die sich ihre Startberechtigung durch ihre guten Leistungen im Sommer ebenfalls verdient haben“, so Bundestrainer Andreas Bauer. Die restlichen zwei Plätze werden nach einer internen Ausscheidung ebenfalls in Oberstdorf verteilt. Favoritinnen für die heißbegehrten Tickets sind Gianina Ernst (SCO) und Ramona Straub (SC Langenordnach). Coach Bauer: „Aber auch die übrigen Mädchen haben eine reelle Chance, weil die Anforderungen auf der Großschanze doch noch mal etwas andere sind“. Es gilt also, sich in Oberstdorf auf der HS-140-Schanze zu empfehlen, weil auch in Lillehammer einer der Wettkämpfe auf der Großschanze stattfindet.
Beim Weltcup-Auftakt dabei zu sein, ist in diesem Winter besonders wichtig, denn es geht auch darum, sich frühzeitig die Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sichern. "Hier haben wir die Kriterien neu und klar definiert: zweimal unter die besten acht im Weltcup zu springen, sichert das Ticket", erläutert Andreas Bauer. Eine Wild-Card erhält übrigens Anna Rupprecht (SC Degenfeld), die vorjährige Deutsche Meisterin. Nach einer schweren Knieverletzung kommt für die Weltcup-Sechste des Vorjahres die interne Ausscheidung noch zu früh. Erst vor drei Wochen ist die 20-Jährige wieder ins Sprung-Training eingestiegen und die Deutsche Meisterschaft war ihr erster Wettkampf.

Oberstdorf hatte kurzfristig die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft von Klingenthal übernommen, wo es keine vergleichbare Schanze gibt. Von der Großschanze hätten die Frauen jedoch den Regeln folgend, nicht starten dürfen. Skiclub-Vorsitzender Dr.Peter Kruijer erklärte die spontane Bereitschaft der Oberstdorfer, in diesem Fall gern einzuspringen, für selbstverständlich. „ Wir freuen uns immer, wenn wir die deutschen Damen beherbergen dürfen. Unser Team hat das möglich gemacht und die Winterpräparierung ein wenig nach hinten hinausgezogen." Nun werde es jedoch auch Zeit, die Schneefangnetze auf die Schanzen zu bringen und die Anlage winterfest zu machen. Kruijer: "Denn dieser Winter wird für uns lang und schwer“.

am 30.10.2017

In den Startlöchern

Das Team der SVG bereitet sich auf den anstehenden Winter vor

Die runderneuerte Skisport- und Veranstaltungs GmbH rüstet sich für vier anstehende Großveranstaltungen in Oberstdorf.

Noch läuft alles im Modus „Business as usual“ in der Erdinger Arena: Auf den Matten findet Sommertraining statt – die Besucher können nur ahnen, dass in zwei Monaten über 25.000 Zuschauer der Auftakt der 66. Vierschanzentournee verfolgen. Aber im Funktionsgebäude des SC Oberstdorf und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH bereiten sich die Mitarbeiter auf einen heißen Winter vor. Vier Großveranstaltungen stehen an: Neben dem Tournee-Auftakt (29./30. Dezember) findet die Tour de Ski mit zwei Etappen (3./4. Januar, der Höhepunkt Skiflug-WM (18. bis 21. Januar) und das Weltcup-Finale der Skisprung-Damen ab 23. März statt. Es ist also viel zu tun für das SVGTeam um die neuen Geschäftsführer Florian Stern und Christian Rapp.

Johannes Klein ist zuständig für die Akkreditierungen, die Helfer – und er ordnet Ehrenamtliche den Ressorts zu. 1200 ehrenamtliche Kräfte werden im Einsatz sein – vom Parkplatzeinweiser bis zum Weitenmesser. Die meisten gibt es bei der Vierschanzentournee und der Skiflug-WM. „Viele aus dem Oberstdorf-Team nehmen Urlaub oder reisen von weither an, um die ganze Zeit zu helfen“, weiß Klein. Seine zweite Aufgabe sind die Akkreditierungen: Wer wohin Zugang hat, welche Bereiche für wen tabu sind, all das ist klar geregelt. „Wenn die Kollegen draußen vor Ort richtig im Stress sind, sollte es bei mir ruhig sein“, sagt er, „dann weiß ich, dass die Arbeit im Vorfeld gut war“.

Auch Felix Veith muss schon kräftig ran, wenn der Ticketverkauf anläuft. Der Einzelkartenverkauf für die Tournee läuft bereits an, und Veith registriert zwei Monate vorher die besten Zahlen seit jeher. „Auch für die Skiflug-WM läuft die Nachfrage hervorragend“, sagt Veith. Zwei, die mit Produktionsleitung, Marketing und Stadionproduktion zu tun haben, sind Angela Wiartalla und Stefan Weidhaas. Wiartalla, zuvor Assistentin der Geschäftsleitung, kümmert sich um die Koordination von Dienstleistern, holt Angebote ein, stimmt die TVProduktion ab und kümmert sich um die Infrastruktur vom Gerüstbau bis zur Kameraaufstellung. Zählen kann sie dabei auf die Unterstützung von Weidhaas, der sich mit Marketing, Anzeigenplanung, Radiospots und Sponsoren-Abstimmung kümmert. „Im Grunde ist das der komplette Ablauf jenseits des Sports, die Musik, die Zeremonien, die Übertragung auf die Videowall“, beschreibt er seinen Job.

Michael Neumayer hat nach seiner Karriere als Skispringer die Seiten gewechselt und sieht sich als „Mädchen für alles“: Schanzenpräparierung,
Schneeproduktion, Technik im Stadion. Den Sportlichen Leiter Hans Schmid unterstützt er, erledigt die Ausschreibungen für Wettkämpfe und übernimmt die Rennleitung, wenn Kollege Georg Späth gerade nicht kann. Und das alles neben dem Zusatz-Job, den Neumayer für die FIS erledigt – als Technischer Delegierter ist er für die Materialkontrolle im Einsatz. „Langweilig wird es mir in diesem Winter sicher nicht“, sagt er schmunzelnd. Die Sommer-Events wie der Fis-Grand-Prix der Kombinierer
seien im Vergleich zur Tournee und Skiflug-WM „Kindergeburtstag“ gewesen.

Text: Elke Wiartalla/Allgäuer Anzeigeblatt 26.10.2017

am 30.10.2017

Volles Haus am Schattenberg in Oberstdorf

Anlauf HS 106

Eisspur lockt Weltelite zum Sprungtraining

Fast so großes Getümmel wie bei der Vierschanzentournee herrscht derzeit in Oberstdorf: Zahlreiche Nationalmannschaften nutzen diese Woche die Gelegenheit zum ersten Eisspur-Training auf den Schattenberg-Schanzen. „Egal, ob Spezialspringer, Nordische Kombinierer oder die Frauen: „Bei uns gibt sich die Weltelite die Klinke in die Hand. Wir haben wirklich volles Programm“, sagt Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH (SVG). Das slowenische Nationalteam um das Brüder-Trio Domen, Peter und Cene Prevc genauso am Schattenberg zugange wie das polnische Weltcupteam um Tournee-Titelverteidiger Kamil Stoch, das heute erwartet wird.

Nächste Woche werden die deutschen Adler von Werner Schuster auf der Eisspur trainieren. „Bei uns herrschen einfach beste Bedingungen, weil wir eben beide bedeutende Wettkampfschanzen mit der Eisspur belegen können“, erklärt Hans Schmid, Ressortleiter Sport in der SVG und bei den Oberstdorfer Skisprung-Bewerben. Das Besondere an der Eisspur in Oberstdorf: Selbst bei Außentemperaturen von über 20 Grad können die Anlaufspuren so mit Eis belegt werden, dass die Athleten stets auf einer 3,5 Zentimeter dicken Eisschicht anfahren können, um dann auf Matten zu landen.

„Das gibt den Teams Planungssicherheit. Sie müssen nicht umständlich nach Skandinavien ausweichen“, sagt Peter Kruijer, der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf. Wer sich also am Schattenberg schon mal auf den Sprung-Winter einstimmen will, hat derzeit Gelegenheit dazu. Täglich geht es gegen 9 Uhr los, die Einheiten am Nachmittag starten um 15 Uhr.

Text: Ingo Jensen/Allgäuer Anzeigeblatt 26.10.2017

am 30.10.2017

Skispringerinnen stimmen sich auf Olympiawinter ein

Carina Vogt beim Weltcup in Oberstdorf

Bei der Deutschen Meisterschaft in Oberstdorf am 3. und 4. November ist auch Carina Vogt wieder dabei.

In den letzten Tagen ist es den Skispringerinnen in Oberstdorf einfach zu eng geworden. Skispringer aus aller Herren Länder drängelten sich darum, vor dem „echten“ Winter noch ein paar Trainingseinheiten auf der Schanze mit Eisspur zu absolvieren. „Da hat man im Aufzug fast keinen Platz mehr gehabt“, erzählt Bundestrainer Andreas Bauer schmunzelnd. Also ist er mit seinen Mädels nach Hinzenbach (AUT) umgezogen, wo sich die Mannschaft in Ruhe auf die Deutsche Meisterschaft am 3. und 4. November vorbereiten konnte. Die DM ist kurzfristig nach Oberstdorf verlegt worden. Eigentlich sollte der Wettkampf in Klingenthal auf der Großschanze stattfinden. Das hätte jedoch erst einmal die Änderung des Regelwerkes erfordert, nach der die Frauen nur auf der Normalschanze ihre Meisterschaft ausmachen dürfen.

„Alle Mädchen sind in Oberstdorf an Bord“, berichtet der Bundestrainer Bauer. Auch Carina Vogt und die amtierende Deutsche Meisterin Anna Rupprecht, beide zuletzt mit Verletzungen zur Pause gezwungen, steigen unterm Schattenberg wieder ein. Es wird spannend, wo sich die beiden neben Svenja Würth und Katharina Althaus (Skiclub Oberstdorf), die ihre beste Sommersaison der Karriere hinter sich hat, einordnen. Althaus punktete mit einem Sieg beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel. Agnes Reisch empfiehlt sich mit dem Juniorinnen-Titel in Klingenthal, wo Gianina Ernst (SCO) nach ihr Vizemeisterin wurde.

Dieser Winter hat für die deutschen Skispringerinnen ohnehin wieder seinen besonderen Reiz, stehen doch die Olympischen Spiele vor der Tür, wo sie sich einmal mehr den Titel holen könnten. Eingestimmt sind die Springerinnen bereits auf Südkorea. Andi Bauer: „Wir waren kürzlich dort, haben uns mit der Olympiastadt und den Sportanlagen vertraut gemacht und sind nun mit einem besseren Gefühl dabei“. Zunächst gilt es sich jedoch, zu qualifizieren. Nur wer zweimal unter die Top 8 im Weltcup springt, ist bei Olympia dabei. Die Deutsche Meisterschaft in Oberstdorf ist darum die ideale Einstimmung auf den Weltcup-Auftakt Anfang Dezember in Lillehammer. Spätestens dann beginnt die Jagd um die heißbegehrten Tickets nach Pyeongchang.

Vorläufiger Zeitplan:
Freitag, 03.11.2017 - Training HS 106
17.00 Uhr Mannschaftsführersitzung
18.30 Uhr Offizielles Training HS 106 (3 Durchgänge)

Samstag, 04.11.2017 - Wettkampf HS 106
09.00 Uhr Probedurchgang HS 106
anschließend Wettkampf 1. Durchgang HS 106
anschließend Finaldurchgang HS 106
anschließend Siegerehrung in der Erdinger Arena

Text: Elke Wiartalla

am 24.10.2017

Catrin Schmid wird „Trainerin des Jahres“

Catrin Schmid Trainerin des Jahres

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat bei der Einkleidung seiner Athleten und Funktionäre neben den Goldenen Ski für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler auch seine „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.

Catrin Schmid darf stolz sein. Die Trainerin aus Oberstdorf wurde von der DSV Leistungssport GmbH des Deutschen Skiverbandes zur Trainerin des Jahres im Bereich Skisprung gekürt. Die Auszeichnung ist mit einem Geldpreis von 5.000 Euro pro Disziplin dotiert und geht an Trainerinnen und Trainer, die an ihrem Stützpunkt oder in ihrer Region besondere Ergebnisse im Bereich der Leistungssportentwicklung junger Sportlerinnen und Sportler erreicht haben.
Als Co-Trainerin des C – Kaders sei sie seit Jahren wertvolle Stütze im Bereich des Mädchenskispringens, hieß es in der Begründung für die Auswahl. Zudem durfte sie sich mit den Athletinnen Luisa Görlich, Pauline Heßler, Gianina Ernst und Agnes Reisch von ihrem Stützpunkt in Oberstdorf über den Team-Sieg bei der Junioren -WM 2017 in Park City/USA freuen.
Catrin Schmid kommentierte ihre Auszeichnung gewohnt bescheiden. “Ich nehme mich selbst nicht so wichtig, aber es ist sehr erfreulich, dass die Arbeit im Nachwuchsbereich und mit den Mädchen im C-Kader und am Stützpunkt hier im Internat auf diese Weise Anerkennung findet. Mehr noch als meine Auszeichnung macht mich zufrieden, dass wir insgesamt in der Trainingsstruktur auf einem guten Weg sind“. Und der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer freute sich über die Auszeichnung der Trainerin, die seinerzeit als aktive Pionierin im Damenskisprung war: „Es ist toll, eine solch engagierte Trainerin wie Catrin in unseren Reihen zu wissen“.

am 23.10.2017

Einzelticketverkauf am 23.10. erfolgreich gestartet!

Vierschanzentournee

Nachdem der Verkauf der Mehrtages-Pässe mit großem Erfolg bereits läuft, sind jetzt auch die begehrten Einzeltickets für die Vierschanzentournee im Verkauf.

Nachdem der Verkauf der Mehrtages-Pässe mit großem Erfolg bereits läuft, startet jetzt auch der Verkauf der Einzeltickets für die Vierschanzentournee. Wer sicher gehen will, sein Wunschticket zu erhalten, entscheidet sich am besten zeitig für den Ticket-Kauf. In Oberstdorf, dem Auftaktort der Tournee, liegt der Termin heuer auf dem 29./30.Dezember und wird erneut zum Mega-Treffpunkt der Skisprungfans: Über 35.000 Zuschauer werden in die WM-Skisprung Arena am Schattenberg ziehen, um live dabei zu sein, wenn die besten Skispringer der Welt über den Bakken der Großschanze gehen.

Die deutschen Springer um Andreas Wellinger werden alles daran setzten, die seit Jahren erfolgsverwöhnten Österreicher, die starken Polen um Kamil Stoch und den Gesamtsieger des Sommer Grand-Prix David Kubacki, die Norweger Kenneth Gangnes, Anders Fannemel und Co sowie die Slowenen Robert Kranjec und Peter Prevc in Schach zu halten. Aber wer weiß - vielleicht gibt es am Ende ja wieder einen neuen Überraschungssieger!

Über den Print@Home-Ticketservice lassen sich Tickets auch bequem von zu Hause aus bestellen und gleich am eigenen PC ausdrucken. „Wer diesen Service nutzt, der erhält die offiziellen Karten zum garantierten Bestpreis und kann sich Geld sparen“, empfiehlt Dr. Peter Kruijer, OK-Präsident der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Wie im Vorjahr warnen die Organisatoren in Oberstdorf auch in diesem Winter vor unseriösen Geschäftemachern, die Tickets regulär erwerben und anschließend zu deutlich überteuerten Preisen im Internet anbieten.

am 23.10.2017

Johannes Rydzek verteidigt seinen deutschen Meistertitel

FIS Sommer Grand-Prix

Johannes Rydzek hat sich den deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination geholt. Nach einem Sprung von der Großschanze und dem Zehn-Kilometer-Skiroller-Rennen in Klingenthal siegte der viermalige Weltmeister von Lahti in 23:04,8 Minuten.

Weltmeister Johannes Rydzek hat seinen deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination erfolgreich verteidigt. Der 25-Jährige setzte sich in Klingenthal nach einem Sprung von der Großschanze und zehn Kilometern auf Skirollern mit 27,1 Sekunden Vorsprung deutlich vor Gesamtweltcupsieger Eric Frenzel und Tobias Simon durch. Der Breitnauer hatte zuvor das Springen für sich entschieden.

Rydzek hatte bei seinem Sieg kaum Probleme mit der internen Konkurrenz. Im Springen hatte er Rang drei belegt, musste acht Sekunden auf Simon aufholen. Das passierte schnell. Danach ging der Oberstdorfer sein eigenes Tempo und ließ auch dem fünfmaligen Gesamtweltcupgewinner Frenzel keine Chance. Der hatte im Springen Platz vier mit elf Sekunden Rückstand belegt. Auf dem unglücklichen 4. Platz landete Vinzenz Geiger vom Skiclub Oberstdorf.

Sein Teamkollege Julian Schmid kam als Mitglied des DSV-C-Kaders auf den guten 15. Platz und damit in der Juniorenklasse hinter Simon Hüttel und vor Jonas Welde auf Platz 2. Wendelin Thannheimer landete im Endklassement auf dem 24. Rang.

Im Teamsprint am Sonntag setzten sich Frenzel und Björn Kircheisen als Team Sachsen I vor Rydzek und Vinzenz Geiger durch. Julian Schmid (SCO) und Luis Lehnert kamen hier auf den ausgezeichneten 6. Rang.

am 09.10.2017

Oberstdorfer besuchen FIS-Herbsttagung in Zürich

Herbstmeeting Zürich

Der Internationale Skiverband informiert bei der FIS-Herbsttagung die Weltcup-Veranstalter aller Disziplinen in Zürich.

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skiport- und Veranstaltungs GmbH beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss in die kommende Rennsaison für die Weltcup-Organistoren der einzelnen Disziplinen. Ein straffes Programm wartet dabei auf die Teilnehmer bestehend aus Sitzungen, Workshops und Präsentationen der verschiedenen Komitees, bei denen noch einmal die letzten Reglement-Feinheiten für die Saison ausgearbeitet und besprochen worden.

Für die Delegation aus Oberstdorf lief es äußerst positiv. So wurde das Finale des Damen-Weltcups auf der Normalschanze HS 106 endgültig bestätigt. Im Skisprung-Komitee präsentierten Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und Rennleiter Michael Neumayer den aktuellen Stand der Vorbereitung zur Skiflug-WM 2018. Die Vertreter der FIS zeigten sich dabei sehr zufrieden, mit den geplanten Änderungen, die nach der Analyse der Vor-WM sowie in Abstimmungsgesprächen mit der produzierenden TV-Anstalt EBU vorgenommen werden, so Skiclub-Vorstand Dr. Peter Kruijer.

Auch beim Komitte Langlauf gab es interessantes zu erfahren. Neben der Vorstellung der Langzeitplanung des Weltcup-Kalenders, bei der es zahlreiche Änderungswünsche und Diskussionen unter den verschiedenen Nationen-Vertretern gab, wurden auch neue Vorschläge z.B. bei der Verteilung des Preisgeldes vorgestellt. Ein Team aus Skandinavien stellte Pläne für ein neues Etappenrennen in Skandinavien vor. Man präsentierte ein Programm, das 2019/20 in den Weltcup aufgenommen werden soll. Die Tour soll in Schottland oder Dänemark gestartet werden und Etappen in Östersund, Åre (Schweden) und Trondheim (Norwegen) folgen.

Besonders gelobt wurden die Vertreter aus Oberstdorf im Komitee der Nordischen Kombination. Renndirektor Lasse Ottesen schwärmte erneut wieder von der großartigen Atmosphäre des vergangenen FIS Sommer Grand-Prix und der tollen Abwicklung des FIS Youth Grand-Prix.

am 25.09.2017 von Stefan Weidhaas

Vinzenz Geiger steht zur Wahl des „Juniorsportler des Jahres“

Vinzenz Geiger

Abstimmen für den SCO-Athleten und mit etwas Glück ein Auto gewinnen

Bereits seit 1978 nimmt die Deutsche Sporthilfe die Wahl zum „Juniorsportler des Jahres“ vor. Damals noch große Talente sind die in den vergangenen Jahren geehrten Sportler in ihren Karrieren zu absoluten Sportgrößen herangereift.
Franziska van Almsick (1992), Anni Friesinger (1996), Maria Riesch (2004), Magdalene Neuner (2007) oder Viktoria Rebensburg (2009), um nur einige zu nennen, durften zu Beginn ihrer Laufbahnen die besondere Ehre entgegen nehmen.
Für seinen Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften steht nun Vinzenz Geiger als einer von fünf Sportlern zur Wahl. Das Besondere: jeder kann an der Abstimmung teilnehmen, und hat dabei sogar die Möglichkeit, ein nagelneues Auto zu gewinnen.

Deshalb: unterstützen wir unseren Oberstdorfer Kombinierer Vinzenz Geiger auf dem Weg zum Juniorsportler des Jahres und dabei, in die Fußstapfen von Johannes Rydzek zu treten (Juniorsportler des Jahres 2011).

Hier geht`s zur Abstimmung

Wer sonst noch alles zur Wahl steht, können Sie sich hier anschauen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL-KvNADK7oCRDxUB855eiwj4GdkcFocCV

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