Katharina Althaus (GER)
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am 01.01.2024

Stimmen "2 Nights Tour" Oberstdorf

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Stimmen nach dem Weltcup und aus der Pressekonferenz.

Eva Pinkelnig (Österreich, 1. Platz):
"Platz 4 in Garmisch, Platz 1 in Oberstdorf – da bekomme ich eine Gänsehaut. Es ist unglaublich. Das Ziel war, fit zurückzukommen, dass ich keine Schmerzen habe, befreit weit springen kann. Jetzt zu gewinnen, ist wirklich unglaublich. Danke ans gesamte Team, das das möglich gemacht hat, hinter mir gestanden ist. Auch Dankeschön an den Skiclub Oberstdorf und Partenkirchen, die sehr sehr viele Tage sehr hart gearbeitet haben, dass sie uns Frauen dazu bringen. Man sieht, es ist möglich, wir haben eine super Show geliefert und ich hoffe, dass meine Landsleute nachziehen. Für das kommende Weltcupspringen in Villach gilt weit springen, laut jubeln. Mein Ziel für dieses Jahr ist 200 Meter beim Skifliegen in Vikersund zu springen. Skifliegen wird etwas Zeit brauchen, um sich durchzusetzen. Ich freue mich darauf und hoffe, mit der eigenen Familie vor dem Fernseher zu sitzen und eine Mixed-Team-WM zu sehen. Die Vierschanzen-Tournee der Frauen kommt sicherlich eher. Das Mixed-Team im Skifliegen braucht noch etwas Zeit. Wir machen einfach Schritt für Schritt, entwickeln uns weiter und schauen, was dabei rauskommt. Gesundheitlich geht´s mir sehr gut. Ich habe gesundheitlich schon einiges erlebt, meine Körper ist voller Narben - das gehört einfach dazu. Ich bin in einem Alter, in dem ich schon sehr viel mehr erreicht habe, als ich mir je zugetraut hätte. Heute ist Jubiläum: zehnter Weltcupsieg auf einer Schanze, wo ich schon mal blutend im Auslauf lag, bewusstlos mit einem schweren Schädelhirntrauma. Das passiert, wenn man seine Träume in Gottes Hände legt und mutig Schritt für Schritt geht."

Jacqueline Seifriedsberger (Österreich, 3. Platz):
„Ich bin wirklich sehr zufrieden und hoffe nicht, dass die „2 Nights Tour“ eine einmalige Geschichte war. Es war ein lässiges Event. Wir sind froh, dass zumindest zwei Stationen dabei haben und hoffen, dass die nächsten Jahre zwei weitere Stationen dazukommen. Beim nächsten Weltcup In Villach möchte ich wieder gute Sprünge zeigen. Ich weiß, dass ich momentan sehr gut Skispringen kann. Ein bisschen fehlt mir noch die Lockerheit, daran möchte ich arbeiten. Ich springe momentan wahnsinnig gerne Ski und habe auch schon ans Aufhören gedacht, aber solche positiven Erlebnisse geben wir einen Push. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder vorne mitzumischen, das war mein Jahresvorsatz. Meine Ziele waren, dass ich diese Saison so oft wie möglich in die Top 10 springe. Es ist mittlerweile nicht mehr ganz so einfach, dass man da vorne mitmischt. Jedes Top10-Ergebnis nehme ich gerne mit. Was den Gesamtweltcup betrifft, ist alles möglich. Es sind ja noch einige Stationen. Es ist noch lange nichts vorbei. Ich werde alles tun, um vorne mitkämpfen zu können."

Abigail Strate (CAN):
„Vor Weihnachten war meine Sicht auf die Dinge wirklich erschüttert. Mir fehlte das Vertrauen in meine Sprünge. Ich habe mir über Weihnachten eine Auszeit genommen, dann habe ich ein Training absolviert und wusste, dass die Qualität viel höher ist. Ich bin nur gesprungen - das ist alles, was ich gemacht habe, und es hat wirklich gut funktioniert.
Silvester habe ich schlafend verbracht. Ich war müde vom Vortag, also hat mir etwas Ruhe gut getan, und das hat mir heute auch geholfen. Wir werden sehen, ob wir heute noch ein bisschen feiern werden.
Meine Vorsätze für dieses Jahr: mehr lieben, den Menschen um mich herum zeigen, dass sie mir wichtig sind, ich möchte kreativer sein und mehr Kunst machen - ich bin in der Kunstschule, also möchte ich das als Ausgleich nutzen. Auch möchte mir nicht zu viele Gedanken über die Zukunft machen, einfach jeden Tag und jeden Schritt so nehmen, wie er kommt.
Meine Ziele für Villach sind einfach weiterhin gut zu springen. Ich versuche, nicht über die Ergebnisse nachzudenken und das zu tun, was ich tue. Wir haben das Glück, dass wir heute Abend eine Nacht in unserem "Zuhause" in Slowenien verbringen können, bevor wir morgen nach Villach fahren. So können wir uns erholen, die Taschen neu packen, ein paar glänzende Sachen abgeben und mit einem leichten Gefühl nach Villach fahren."

Agnes Reisch (beste Deutsche in Oberstdorf, 11. Platz):
„Nach meinem Kreuzbandriss bin ich Schritt für Schritt gegangen. Ich habe mich auf mich selbst konzentriert und geschaut, was das Beste für mich ist und dabei mal ein paar andere Wege gehen. Die Two -Nights-Two ist ein sehr guter Weg dahin, wo wir hinwollen. Aber wir müssen weiter hart kämpfen. Die Stimmung hier war sensationell. Dass so viele kommen und das Stadion gebebt hat, als ich oben saß, da konnte ich gar nicht so viel aufsaugen, wie ich wollte. Es hat mich schon auch ein bisschen nervöser gemacht, als ich eh schon war.

Florian Stern, Geschäftsführer der Skiclub Oberstdorf GmbH:
„Mein Fazit zur Two-nights-Tour“ fällt sehr positiv aus. Wir haben in Partenkirchen schon schöne Bilder gesehen und hier in Oberstdorf war ich auch sehr zufrieden. 3000 Zuschauersind zwar nicht 25 000, aber man muss es auch realistisch, so kurz aufeinander, wie die beiden Events lagen. Wichtig waren auch die TV-Quoten. Da haben wir mit dem Sendeplatz direkt nach dem Neujahrsskispringen Glück gehabt. Das Wirtschaftliche ist ein ganz wichtiger Punkt, damit man künftig für die Damen noch mehr machen kann. Logistisch ist das keine einfache Geschichte. Wir sind da jetzt ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen und wir waren schon ein bisschen nervös. Umso mehr freuen wir uns, dass alles so gut und flüssig abgelaufen ist.“

Stefan Schwarzbach, Marketingchef des DSV:
„Die Vierschanzentournee haben wir vor zwei Jahren recht heftig diskutiert. In dem Augenblick, wo die Logistik mit Sport, Transport und Unterkunft dann durchgeplant werden muss, wird es kompliziert. Deshalb ist es eine gute Lösung, diesen ersten Schritt zu gehen. In Richtung Österreich muss ich sagen, dass die Kollegen dort vor drei, vier Jahren weiter waren als wir. Da waren der DSV und die zwei OKs noch nicht so weit. Jetzt schauen wir, was in den letzten tagen gut funktioniert hat und wo es noch Stellschrauben gibt, an denen man drehen muss.“

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