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am 27.02.2018

Empfang der erfolgreichen Olympia-Sportlerinnen und Sportler

Olympia-Empfang auf dem Marktplatz

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dass Olympia immer wieder seine eigenen Gesetze schreibt, zeigen auch die vielen Überraschungssiegerinnen und -sieger, die aus den Bewerben hervorgingen. Auch die deutschen Sportlerinnen und Sportler konnten ihre Klasse in zahlreichen Entscheidungen unter Beweis stellen, was der aktuelle Blick in den Medaillenspiegel zudem noch deutlich untermauert.

Natürlich darf man bei Olympia aber nicht nur die Medaillen zählen, auch die vielen weiteren absoluten Top-Platzierungen sollten nicht unbeachtet bleiben. Gerade die jüngeren Sportlerinnen und Sportler im deutschen Team wecken hier Hoffnungen für die kommenden Jahre. Eine große Anzahl von Athletinnen und Athleten des deutschen Teams kam dabei wieder aus Oberstdorfer Vereinen bzw. aus dem Stützpunkt Oberstdorf, was die hervorragenden Bedingungen hier vor Ort untermauert.

Der Markt Oberstdorf, der Skiclub Oberstdorf und der Eissportclub Oberstdorf würdigen diese hervorragenden Leistungen und laden recht herzlich zum Empfang für die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Um 18.30 Uhr werden die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne im Oberstdorfer Kurpark erwartet. Zuvor – ab 18.15 Uhr – werden die Athletinnen und Athleten in Begleitung der Musikkapelle Oberstdorf und Fackelträgern vom Bahnhof durch die Fußgängerzone zum Kurpark begleitet. Bürgermeister Laurent O. Mies, die Vorsitzenden von Skiclub Oberstdorf und Eissportclub Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und Harald Löffler sowie zahlreiche weitere Ehrengäste und begeisterte Fans nehmen die Sportler in Empfang.

Feiern auch Sie mit uns die erfolgreichen Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 27. Februar 2018, um 18.30 Uhr, im Nordic Park Oberstdorf.

am 13.02.2018

Althaus’ Sprung ins Glück

Bild Weltcup Skispringen

Die Oberstdorferin gewinnt Silber in einem anstrengenden Wettkampf

Juliane Strähle kennt Katharina Althaus wie kaum eine andere. Die Physiotherapeutin ist so etwas wie die gute Seele bei den deutschen Skisprung-Frauen. Für jede Art von Feiern, ob Geburtstage oder Top-Ergebnisse im Weltcup, ist sie die Cheforganisatorin. Meist stellt die gebürtige Heilbronnerin dafür ihr Hotelzimmer zur Verfügung. Katharina Althaus, die 21-jährige Oberstdorferin, sei eine, die bei den Zimmerpartys
stets zu den Stimmungskanonen gehöre. Auch in der gestrigen Nacht feierten die deutschen Skispringerinnen wieder eine Sause – nur um etliche Nummern größer – und mit Katharina Althaus im Mittelpunkt.

Die Allgäuerin bestätigte in einer spannenden Konkurrenz ihre diesjährige Topform und gewann hinter der Weltcup-Führenden Maren Lundy aus Norwegen und vor der Japanerin Sara Takanashi die erste deutsche Silbermedaille in Pyeongchang. „Es ist einfach Wahnsinn“, sagte Althaus noch sichtlich bewegt, „als ich das Ergebnis an der Anzeigentafel sah, wusste ich, dass für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist: eine olympische Medaille zu gewinnen.“ Althaus hatte beim wichtigsten
Wettkampf der Saison wie ein Uhrwerk funktioniert – und das, obwohl Juliane Strähle untertags eine „ungewöhnlich große Anspannung“ bei der Oberstdorferin bemerkt hatte.

Im ersten Durchgang, der mehrfach wegen wechselnder Winde unterbrochen werden musste, zeigte sie sich nervenstark und schaffte mit 106,5 Meter den weitesten Satz. Die Halbzeitführung aber schnappte sich ihre stärkste Widersacherin im Weltcup, die Norwegerin Lundby, die sich die Butter auch im zweiten Durchgang nicht mehr vom Brot nehmen ließ und mit der Tagesweite von 110 Meter ein Ausrufezeichen hinter ihre Goldmedaille setzte.

Trotz der schwierigen Bedingungen spiegelten die Ergebnislisten nach dem ersten und zweiten Durchgang auf den Top-3-Plätzen exakt die Weltcup-Gesamtwertung wieder. Am wenigsten glücklich wirkte die Japanerin Takanashi, die im mit etwa 2.000 Besuchern spärlich besetzten Stadion die meisten Fans und damit wohl den meisten Druck hatte. Titelverteidigerin Carina Vogt wurde ihrer Rolle als Favoritenschreck diesmal nicht gerecht. Die 26-Jährige vom SC Degenfeld hatte aber das größte Pech, musste sie doch vor ihrem ersten Sprung fast fünf Minuten am Schanzenturm warten. Mit Sprüngen von 97 und 105 Meter wurde sie Fünfte, gratulierte als Erste ihrer Teamkollegin Althaus und zeigte sich als faire Verliererin: „Natürlich freue ich mich am meisten für die Katha. Ich hätte es ihr auch gegönnt, dass sie Maren Lundby noch überholt. Mit 21 Jahren eine Silbermedaille bei Olympischen Spielen zu holen, damit kann man, glaube ich, ganz zufrieden sein.“

Auch Bundestrainer Andreas Bauer strahlte: „Wir sind alle mega stolz. Es stand viel auf dem Spiel“, sagte der Medaillenschmied, der Vogt bei Olympia 2014 und den Weltmeisterschaften 2015 und 2017 zum Triumph geführt hatte. Andreas Wellinger, der am Samstag an gleicher Stätte Gold gewonnen hatte, war gekommen, hatte den Springer-Kolleginnen vor dem Wettkampf im Container viel Spaß gewünscht und hinterher zu den ersten Gratulanten gezählt. „Toll, dass die Jungs da waren“, sagte Althaus und blickte bereits nach vorn. Sie wünsche sich auch bei Olympia künftig einen Team-Wettbewerb für Frauen und eine Mixed-Staffel. „Schade, dass ich hier nicht mehr springen darf. Ich könnt’ grad so weitermachen“, sagte sie grinsend. Althaus zeigte stolz ihre schwarzrot-goldenen Fingernägel, die sie sich vor der Abfahrt an die Schanze aus Langeweile noch lackiert hatte und vergaß nicht, Grüße und ein Dankeschön in die Heimat zu schicken.
Nach einem wahren Interview-Marathon freute sich Althaus auf die Fahrt ins Deutsche Haus: „Jetzt werden wir erst mal g’scheit feiern – mit Bier, so wie man das als Oberallgäuer halt macht“, kündigte Althaus eine zünftige Nacht an. Und Juliane Strähle grinste nur, weil sie wusste, ihr Zimmer wird wieder gebraucht…

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 13.02.2018

am 12.02.2018

Befreundete Rivalinnen

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Katharina Althaus und Carina Vogt zählen beim Frauen-Wettbewerb zu den heißen Anwärterinnen auf eine Medaille. Warum nächtliche Spielchen zur Vorbereitung gehören.

Die Nachteulen im deutschen Team wollen heute auf fette Beutejagd gehen. Zwei hübsche junge Frauen wie Katharina Althaus und Carina Vogt als Eulen zu bezeichnen, schickt sich zwar nicht an. Doch erstens passt ihr Lebensstil der letzten Tage am besten zum nachtaktiven Raubvogel, zum anderen haben beide selbst auch immer einen lockeren Spruch auf der Lippe und lieben es, sich selbst oder andere regelmäßig auf den Arm zu nehmen. Die 21-jährige Oberstdorferin Althaus und ihre fünf Jahre ältere
Teamkollegin aus Degenfeld unterscheiden sich charakterlich doch deutlich, ihre Sternzeichen (Althaus Zwilling, Vogt Wassermann) besagen jedoch, dass beide absolut auf derselben Wellenlänge schwimmen und sich blind verstehen. Wenn im Alpensia-Skisprungstadion der erste und gleichzeitig letzte olympische Frauen-Wettkampf dieser Spiele auf der Normalschanze beginnt, können die Trainingspartnerinnen am Stützpunkt Oberstdorf beim Kampf um Gold sogar zu ärgsten Widersacherinnen werden.

Seit ihrem Abflug nach Pyeonchang verbringen Althaus und Vogt fast jede Minute miteinander. Training, Physio, Essen, Teambesprechung – die Wege sind immer dieselben. Da die beiden zusammen mit den zwei weiteren DSV-Starterinnen Juliane Seyfarth aus Ruhla und Ramona Straub (Langenordnach) sowie dem Trainer- und Betreuerteam um Andreas Bauer in der Gemeinschaftsunterkunft in Pyeongchang die achtstündige Zeitumstellung ausklammern und mit speziellen Lampen und Lichtbrillen mit ihrem Biorhythmus im mitteleuropäischen Modus bleiben wollten, halfen Althaus und Vogt aktiv nach: „Unsere Vorhänge sind eigentlich ganz gut, aber wir haben auch so schwarze Mülltüten, die wir drüberhängen, damit es dunkel bleibt“.

Da der Wettkampf erst um kurz vor zehn Uhr abends Ortszeit startet und vermutlich wie bei den Männern bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus dauern wird, lautet die Devise: Lange aufbleiben und spät aufstehen. Langeweile kommt nicht auf, dafür sorgen laut Carina Vogt und Katharina Althaus Teamabende mit Gesellschaftsspielen sowie das „Glotzen“ von amerikanischen TV-Serien wie House of Cards und Designated Survivor – beides Polit-Thriller.

Spannung verspricht auch die Konkurrenz auf der Schanze. Die Gesamtweltcup-Führende Maren Lundy, die regelmäßig mit den norwegischen Männern trainiert, und die Japanerin Sara Takanashi, die vor vier Jahren in Sotschi nicht nur an der starken Carina Vogt, sondern auch an ihren eigenen Nerven gescheitert war, zählen zu den Top-Favoriten. Bundestrainer Andreas Bauer machte aber schon vor der Abreise nach Korea deutlich, dass niemand die Rechnung ohne Katharina Althaus machen sollte. Mit acht Podestplätzen bei ebenso vielen Weltcup Wettbewerben war die 21-jährige Allgäuerinnen in diesem Winter bisher die Zuverlässigkeit in Person.

Dass die Norwegerin Lundby in der Favoritenrolle ist, gefällt Althaus. „Ich weiß, dass ich sie schlagen kann. Und ich habe schon gemerkt, dass ich noch Reserven habe. “Bei den zwei Trainingssprüngen auf der Schanze von Pyeongchang, die von der Geometrie her stark der kleinen Schanze am Oberstdorfer Schattenberg ähnelt, belegte sie jeweils Rang drei. Auf den dritten Sprung verzichtete Althaus freiwillig. Sie ist überzeugt, dass ihre Teamkollegin Vogt wieder ihrer Rolle als Favoritenschreck gerecht werden kann: „Sie hat das bisschen Lockerheit mehr als ich. Dennoch will ich ganz vorne mitspringen.“ Bei Vogt deutet vieles darauf hin, dass sie wieder auf den Punkt genau fit sein könnte, so wie 2014 in Sotschi und so wie 2017 in Lahti, als sie ohne vorherigen Sieg im Weltcup kam, die Konkurrenz düpierte – und siegte. Es klingt fast wie eine Drohung, wenn Carina Vogt sagt: „Ich will nur die anderen ein bisschen ärgern. Alles andere muss passieren.“

Allgäuer Anzeigeblatt, 12.02.2018

am 07.02.2018

Mix aus Akribie und Lockerheit

Katharina Althaus

Auf dem Sprung nach Südkorea: Deutsche Wintersportler holen sich in Oberstdorf den letzten Schliff

Glaubt man Trainern und Experten, dann sind die Tage vor einem sportlichen Großereignis – wie jetzt vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang – deutlich wichtiger für einen Athleten als der Wettkampftag selbst. „Die mentale Stärke für den Tag X musst du dir vorher holen“, sagt denn auch Andreas Bauer, der Bundestrainer der deutschen Skisprungfrauen. Und so setzte der 54-jährige Oberstdorfer für seine vier Olympiastarterinnen Carina Vogt, die noch dazu als Titelverteidigerin nach Korea fliegt, Katharina Althaus, Juliane Seyfarth und Ramona Straub noch ein Sondertraining in Oberstdorf an – so wie übrigens auch Hermann Weinbuch mit seinen Nordischen Kombinierern. Vier Tage lang kam dabei noch einmal alles auf den Prüfstand. Ski, Bindung, Sprunganzüge, Helme und Athlet – alles wurde noch einmal einem gründlichen Olympia-Check unterzogen. Auch Sportwissenschaftler vom Leipziger Institut für Angewandte Trainingswissenschaften waren noch einmal mit vor Ort, um anhand von Videoaufnahmen und – per Funk und GPS übertragenen – Daten die Trainingssprünge von der Oberstdorfer Normalschanze millimetergenau zu vermessen – und hinterher mit den Athleten zu analysieren. Für Katharina Althaus, die wegen ihrer acht Podestplätze bei acht Einzelweltcups in dieser Saison mit zu den Medaillenanwärterinnen gehört, steht eines aber auch fest: „An den großen Schrauben wird jetzt nicht mehr gedreht.“ Das würde einem Sportler jetzt nur die nötige Ruhe rauben. Althaus sagt einen Tag vor Abflug: „Mir sind g’richt. Es kann losgehen.“ Die Trainingseinheit in Oberstdorf sei noch einmal enorm wichtig gewesen. An was genau sie noch gebastelt habe und ob sie auf das Angebot zurückgegriffen hat, noch einmal ausführlich mit einem Mentaltrainer über die entscheidendenden Minuten oder Sekunden vor den olympischen Sprüngen zu reden, bleibt ihr Geheimnis. Man müsse ja der Öffentlichkeit und damit der Konkurrenz nicht jedes Detail verraten. Der Allgäuer Zeitung gewährten die deutschen Skispringerinnen allerdings noch einmal einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen. Von A wie Anzugprobe bis Z wie Z’sammpacken durften Fotograf und Reporter bei den letzten Olympia-Vorbereitungen noch einmal dabei sein. Auch ein paar Steinwürfe unterhalb des Schattenberg-Skistadions drehte sich in den letzten Tagen im Olympia-Stützpunkt und im Eislaufzentrum alles um die Winterspiele in Südkorea. Im Fitnessraum „Kraftalp“ trainiert Alpin-Ass Christina Geiger noch vorsichtig mit Gewichten und bangt nach einem Teilabriss des Syndesmosebandes noch um ihre Olympia-Teilnahme. Und auf dem Eis drehte das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot noch seine letzten Runden, um ihren Traum vom Olympiasieg verwirklichen zu können. Trainer Alexander König meint kurz vor dem Abflug: „Jetzt heißt’s loslassen, locker werden und die Atmosphäre aufsaugen. Im Training war vieles kopfgesteuert, jetzt ist das Herz dran.“

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 07.02.2018

am 07.02.2018

Starter des SC Oberstdorf kehren mit Gold zurück

Junioren Weltmeisterschaft 2018 in Goms /CH

Skispringer Philipp Raimund und Langläuferin Celine Mayer feiern bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Schweiz ihre bislang größten Erfolge

Für Nachwuchs-Skispringer Philipp Raimund war es alles andere als ein gewöhnlicher Schultag, als er das erste Mal seit zwei Wochen sein Klassenzimmer im Oberstdorfer Sportgymnasium wieder betrat. Alles drehte sich um den 17-jährigen Oberallgäuer. Sowohl seine Lehrer als auch seine Mitschüler löcherten ihn mit neugierigen Fragen. „Da gab es schon einen kleinen Rummel um mich“, gesteht Raimund und ergänzt: „Das war etwas Besonderes. Aber es blieb trotzdem alles im Rahmen.“ Und das, obwohl der Elftklässler mit Glückwünschen regelrecht überschüttet wurde. Denn erst zuvor hatte der Nachwuchs-Skispringer vom SC Oberstdorf mit seinen Teamkollegen von der deutschen Nationalmannschaft bei der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaft in Kandersteg/Schweiz die Goldmedaille gewonnen. Damit krönte der gebürtige Göppinger eine schier außergewöhnliche Woche mit dem bislang größten Erfolg seiner Karriere. Wirklich fassen kann der 17-Jährige sein Glück aber noch nicht. „Ich habe das noch gar nicht realisiert und fühle mich eigentlich genauso wie davor“, sagt Raimund, der laut eigener Aussage „ohne große Erwartungen“ zur WM in die Schweiz gereist war. Den Moment, in dem feststand, dass er mit seiner Mannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen hat, wird der Oberstdorfer freilich noch lange in Erinnerung behalten. „Das war atemberaubend. Ein unglaubliches Gefühl“, erzählt er. „Ich bin unendlich glücklich und gehe jetzt noch selbstbewusster in die kommenden Wettkämpfe.“ Mit dem Continental-Cup in Brotterode/Thüringen steht für Raimund der Nächste in knapp zwei Wochen auf dem Programm. Doch bevor es für ihn wieder auf die Schanze geht, muss der Allgäuer zunächst noch fleißig die Schulbank drücken. Denn jetzt schreibt Raimund, der im Sommer 2019 sein Abitur machen will, eine wichtige Chemie-Klausur. „Natürlich würde ich jetzt gerne schon wieder trainieren. Aber die Schule ist auch wichtig. Lernen gehört eben dazu“, sagt der Oberstdorfer, der bei weitem nicht der einzige Allgäuer ist, der von der Junioren- WM mit Edelmetall zurückgekehrt ist.

Auch Celine Mayer vom SC Oberstdorf holte mit der deutschen Langlauf Staffel Gold. Ähnlich wie Raimund hatte sich die 19-jährige Isnyerin vor dem Wettkampf im schweizerischen Goms keine ernstzunehmenden Hoffnungen auf einen Medaillengewinn gemacht. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Mayer. Die Favoritenrolle hätten im Vorfeld andere Nationen eingenommen. Umso größer war die Freude über den Sieg bei der Allgäuerin, die zum ersten Mal überhaupt bei einer Junioren-WM an den Start gegangen war. „Sich jetzt Weltmeisterin nennen zu dürfen, das klingt ein bisschen unrealistisch“, sagt Mayer. Und dass sie überhaupt an der WM teilnehmen durfte, war lange Zeit alles andere als selbstverständlich. Denn die Saison der 19-Jährigen, die für ihr Training täglich zwischen Isny und Oberstdorf hin und her pendelt, war bisher zum Großteil von Krankheiten geprägt. Ihr volles Potenzial konnte sie somit nur selten unter Beweis stellen, mit einer WM-Nominierung hat sie gar nicht erst gerechnet. Doch entgegen ihrer Erwartungen kam die Berufung in den Mannschafts-Kader. „Und in Goms habe ich dann meine besten Saisonleistungen gezeigt“, freut sich Mayer. Diese Leistungen wolle sie nun im anstehenden Continental-Cup bestätigen und sich in der kommenden Saison für den deutschen B-Kader qualifizieren.

Eine weitere Medaille für den SC Oberstdorf holte Julian Schmid. Der 18-jährige Kombinierer landete im Mannschaftswettbewerb mit Deutschland hinter Österreich auf Rang zwei. „Es waren hier so viele starke Mannschaften dabei. Unglaublich, dass wir am Ende Zweiter geworden sind“, freut sich der Oberallgäuer. Ebenfalls die Silbermedaille gewannen die deutschen Skispringerinnen um Gianina Ernst (19) vom SC Oberstdorf im abschließenden Mixed-Team-Bewerb. Ernst sagt: „Die ganze WM über herrschte eine super Atmosphäre und ich bin sehr stolz darauf, Silber gewonnen zu haben.“

Ergebnisse Starter des SCO bei der Junioren-WM:
Nordische Kombination Männer Team-Wettbewerb (Springen HS106/
4 × 5 km Staffel) 2. Deutschland mit Julian Schmid (SC Oberstdorf).

Langlauf Frauen Einzel 5 km klassisch: 20. Celine Mayer (Isny/SC Oberstdorf); Skiathlon (5 km klassisch, 5 km freie Technik) 14. Celine Mayer, Staffel (4 × 3,3 km): 1. Deutschland mit Celine Mayer.

Skispringen Frauen Einzel HS106: 6. Gianina Ernst (SC Oberstdorf); Mannschaft HS106: 4. Deutschland mit Gianina Ernst (SCO).

Skispringen Männer Einzel HS 206: 9. Philipp Raimund (SC Oberstdorf); Mannschaft HS106: 1. Deutschland mit Philipp Raimund.

Skispringen Mixed HS 106: 2. Deutschland mit Gianina Ernst.

am 06.02.2018

Jetzt schon Starter-Paket sichern!

Schnupperkurse Nordic Day 2014

Der Nordic Day am 18. Februar bietet Sport und Spaß für die ganze Familie

Am Sonntag, 18. Februar, findet von 11.00 bis 15.00 Uhr im Langlaufstadion Oberstdorf/Ried der Nordic Day statt. Auch heuer wird wieder das attraktive Starter-Paket angeboten. Das Starterpaket gibt es ab sofort bei Sport Altenried in Immenstadt. Neben einer hochwertigen Mütze von Salomon sind außerdem mit im Starterpaket: ein Sitzkissen der Sparkasse, zwei Flaschen Allgäuer Alpenwasser und eine Wachsprobe von Holmenkol. Abgerundet wird das Starterpaket von einem Wonnemar-Gutschein – für das Relaxen danach. Das Starterpaket ist bei Sport Altenried in Immenstadt für 10,00 Euro erhältlich (regulärer Wert ca. 35,00 Euro). Die kompletten Einnahmen kommen PROSPORT, der Nachwuchsförderung im Allgäu und Kleinwalsertal
zugute.

am 01.02.2018

Mit den besten Wünschen nach Korea

Verabschiedung der Olympiateilnehmer 2018

Ein Großteil der Allgäuer Olympia-Teilnehmer macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg nach Pyeongchang. Bei der Verabschiedung in Oberstdorf schlüpft der dritte Bürgermeister sogar in die Schornsteinfeger-Kluft

Die Tage vor Olympia sind für Sportler, Trainer und Betreuer Tage der Anspannung. Nichts, aber auch gar nichts soll einen Athleten so kurz vor dem Saison- oder gar Karriere-Höhepunkt aus der Bahn werfen, die Gesundheit rauben oder die Top-Form schmälern. Auch Peter Leiner, der Assistent von Frauen-Skisprung-Bundestrainer Andreas Bauer, verspürte bei der Verabschiedung der Allgäuer Olympia-Teilnehmer im Oberstdorf Haus am Dienstagabend plötzlich so ein ungutes Gefühl. Dass sein Schützling Katharina Althaus, die als erste von insgesamt 26 angekündigten Athleten für ein Kurzinterview auf die Bühne gebeten wurde, jetzt über eine Stunde da oben stehen soll, um anschließend für ein Gemeinschaftsfoto zu posieren, gefiel dem 52-jährigen Stützpunkttrainer gar nicht. Er zögerte zunächst noch, ob er Bürgermeister Laurent Mies und den zu Moderatoren umfunktionierten Führungskräften Hans-Peter Jokschat (Sportstätten Oberstdorf), Dr. Peter Kruijer (Vorsitzender Skiclub) und Harald Löffler (Vorsitzender Eissportclub) in die Parade fahren dürfte. Nach zehn Minuten aber nahm Leiner all seinen Mut zusammen, bat Mies um Verständnis und befreite die Sportler so aus ihrer vorolympischen Bühnenstarre. „Wir trainieren die ganze Woche Spritzigkeit und Schnellkraft“, begründete Leiner hinterher sein Einschreiten und schob nach: „Über eine Stunde Rumstehen ist da der Tod.“

Dabei gab es eine ganze Reihe von Sportler, die froh gewesen wären, sie hätten überhaupt die Bühne betreten können. Weil sie aber wegen eines grippalen Infekts flachliegen, konnten beispielsweise die Langläuferinnen Nicole Fessel, Hanna Kolb und Sandra Ringwald erst gar nicht an der Verabschiedung teilnehmen. Andere hatten Einsätze bei Junioren-Weltmeisterschaften oder Sondertrainings weit außerhalb des Allgäus.
Laurent Mies freute sich dennoch über die Rekordzahl an Allgäuer Olympia-Teilnehmern. Allein durch ihre Qualifikation hätten schon einen riesigen persönlichen Erfolg für sich verbucht. Zum Erfolg beigetragen hätten, so Mies, aber ganz bestimmt auch die guten Trainingsbedingungen, die die Sportler in Oberstdorf vorfänden.

Die Athleten hielten sich in ihren Kurzinterviews übrigens ziemlich bedeckt, was ihre Zielsetzung für Olympia angeht. Fast unisono sagten sie Sätze wie: „Schön wäre es, am Tag X meine beste Leistung abzurufen.“ „Druck mache ich mir keinen. Wenn eine Medaille rausspringt, ist’s gut, wenn nicht, auch kein Beinbruch.“ Dabeisein sei schließlich alles. Wie Eiskunstläuferin Aljona Savchenko bedankte sich auch der Neu-Oberstdorfer Richard Freitag explizit für die Verabschiedung: „Vielen Dank für die Einladung. Ich war ein bisschen überrascht, dass die Integration so schnell gegangen ist“, meinte der Skispringer aus Sachsen augenzwinkernd. Als Glücksbringer überreichte Oberstdorfs dritter Bürgermeister Gerhard Schmid in seiner Kaminkehrer-Kluft jedem Athleten einen großen Glückskeks aus Oberstdorf.

Weil der aber so süß und gehaltvoll sei, riet Jokschat dazu, ihn erst nach den Wettkämpfen anzuknabbern. Dieser Satz hätte in den Tagen vor Olympia auch von einem besorgten Trainer kommen können.

Text: Thomas Weiss, Allgäuer Anzeigeblatt, 01.02.2018
Foto: Elke Wiartalla

am 24.01.2018

Tolle Quoten für Oberstdorf im Fernsehen

Zuschauermassen

OK-Chef Florian Stern blickt auf Skiflug-WM zurück

Mit der offiziellen Schlusszeremonie ist die Skiflug-WM in Oberstdorf zu Ende gegangen. Für Florian Stern (43) war es die erste Weltmeisterschaft als Generalsekretär und Chef des Organisationskomitees. Im AZ-Interview zieht er Bilanz.

Vierschanzentournee, Tour de Ski und zuletzt die Skiflug-WM: Ihre ersten drei Großveranstaltungen als Chef des Organisationskomitees sind vorbei.
Wie fällt Ihr Fazit aus?

Florian Stern: Der Aufwand war groß. Speziell auf die Skiflug-WM bezogen, hatten wir schon im Vorfeld Schwierigkeiten aufgrund des Regens und Sturms. Das hat sich letztlich bis ins Wochenende fortgesetzt. Es waren aber tolle WM-Tage. Wir hatten über 60 000 Zuschauer, Wettkämpfe auf hohem Niveau und tolle Fernsehbilder. Übrigens haben das Einzel am Samstag knapp fünf Millionen und den Team- Wettbewerb am Sonntag im Programm der ARD sogar fast sechs Millionen Menschen gesehen.

Wie haben Sie die vergangenen Wochen denn persönlich erlebt?

Stern: Solche Großveranstaltungen sind Herausforderungen für das ganze Team. Da zähle ich bewusst auch unsere ehrenamtlichen Helfer dazu. Wir sind natürlich froh, dass wir Weltcups und Weltmeisterschaften bei uns ausrichten dürfen. Sie müssten aber nicht unbedingt alle innerhalb von drei Wochen stattfinden (lacht).

Bleibt bis zum nächsten Weltcup, dem Skispringen der Frauen in der Audi Arena Ende März, überhaupt Zeit, ein bisschen Luft zu holen?

Stern: Es geht nahtlos weiter. Die nächsten Tage sind wir noch mit Abbauarbeiten und der Abwicklung der WM beschäftigt. Außerdem sind die Schanzen in der Audi Arena wichtiger Trainingsstützpunkt. Dazu kommt der tägliche touristische Betrieb in der Arena.

Wann wird denn an der Heini-Klopfer-Schanze wieder geflogen?

Stern: Es gibt im provisorischen Fis-Kalender einen Termin im Februar 2019. Der ist aber noch unbestätigt. Wir würden uns sehr darüber freuen.

Interview: Allgäuer Anzeigeblatt/Stephan Schöttl 23.01.2018

am 24.01.2018

Vorfreude auf Bibimbap

Katharina Althaus

Bundestrainer Andreas Bauer bereitet seine Topathletinnen in Oberstdorf auf Olympia in Pyeongchang vor. Das koreanische Nationalgericht gibt’s aber noch nicht so schnell.

Skispringerinnen sind geübt darin, geduldig zu sein. In Training und Wettkampf müssen sie oft warten, sich konzentrieren und Minuten später wieder warten. Abläufe stupide zu wiederholen, gehört zum Tagesgeschäft.
In der Audi Arena war die Tugend Geduld bei den beiden deutschen Top- Skispringerinnen Carina Vogt (25) und Katharina Althaus (21) nicht nur oben am Schanzenturm gefragt, sondern auch im Auslauf der Schattenbergschanzen. Da stehen sie nach dem Spezialtraining im weichen Schnee, nehmen ihren Trainer Andreas Bauer in die Mitte und müssen warten. Darauf, dass der Kameramann sein Okay gibt, dass der Tontechniker sein Wuschel-Mikrofon an einer langen Teleskopstange über ihre Köpfe platziert und dass der Reporter der ARD endlich das Kommando gibt. „Los.“ In diesem Moment ist die gleiche Präzision gefragt wie beim Absprung am Schanzentisch.

„Wir sind be...“ Stopp, schreit plötzlich einer, noch mal. Dass er den falschen Knopf drückte, wird schmunzelnd hingenommen. Also von vorn. Wie im Chor, aber ohne 1-2-3, sagen Althaus, Bauer und Vogt den Satz noch einmal auf: „Wir – sind – bereit – für – Pyeongchang.“ Schön parallel – und mit einer Punktlandung bei der Silbe -chang. Die Aufnahme sitzt. Weil zwei weiteren Kollegen vom Radio aber in den Kopf schießt, sie könnten für ihre Olympia-Vorberichterstattung doch auch noch gut so einen Aufsager brauchen, wird Bauer und seine Mädels noch einmal Geduld abverlangt – und dieser eher spekulative Satz mit „Wir sind bereit“.

Es ist Medientag des Deutschen Skiverbandes – drei Wochen, bevor es im südkoreanischen Pyeongchang um die olympische Einzelmedaille im Frauenskispringen geht. Genau genommen müssten sie den Satz abwandeln in „Wir machen uns bereit für Pyeongchang“. Denn in Oberstdorf bestreiten Trainer- und Betreuerstab zusammen mit den beiden Top-Athletinnen ein Spezialtraining vor dem Saisonhöhepunkt in Korea. Am Material wird ebenso gefeilt wie am Sprungstil, drei Experten des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) aus Leipzig erfassen alle relevanten Daten bei Anlauf, Absprung sowie in der Flugphase – und werten sie abends zusammen mit den Athletinnen aus. „Wir überlassen nichts dem Zufall“, sagt Bauer, „die Zahlen liefern im Idealfall den Beweis, dass nicht nur das Gefühl für den richtigen Sprung passt.“

Neben den Einheiten an der Normalschanze von Oberstdorf, die laut Bauer – was die Geometrie betrifft – fast 1:1 mit der Olympiaanlage in Korea vergleichbar sei, stehen im Allgäu auch noch Gespräche mit einer Ernährungsberaterin und einem Sportpsychologen auf dem Programm.
Nachträglich stießen die beiden ebenfalls nominierten Ramona Straub (Langenordnach) und Juliane Seyfarth (Ruhla) zum Team. Die Oberstdorferin Gianina Ernst, die vor vier Jahren als jüngste Athletin nach Sotschi durfte, muss diesmal zuschauen. Sie erfüllte zwar die DOSB-Norm, nicht aber die strengere Vorgabe des Skiverbandes mit zwei Top-8-Plätzen im Weltcup. Olympiasiegerin Carina Vogt wirkt locker wie selten zuvor. „Ich muss in Pyeongchang nichts hinterherlaufen. Ich hab’ mir meinen Traum schon erfüllt.“ Die Degenfelderin, die bei Großereignissen in den letzten Jahren stets ihre Bestleistungen abrufen konnte, will sich „nur wieder in die Position bringen, dass ich die anderen ärgern kann. Alles andere passiert.“ Ähnlich sieht es Katharina Althaus, die in dieser Saison konstant aufs Podest sprang und sich mit der Norwegerin Maren Lundby lange einen erbitterten Zweikampf an der Weltcup-Spitze lieferte. „Ich freu’ mich drauf, wenn’s losgeht und wenn ich zeigen kann, was ich kann.“ Das Olympia-Trainingslager und der Verzicht auf die Weltcups in Japan, bei der Lundby der Oberstdorferin 260 Punkte enteilt ist, sieht Althaus dennoch positiv: „Daheim runterfahren ist immer gut. Und das Training hier war enorm wichtig.“ Jetzt freue sie sich aber darauf, wenn es am Wochenende in Ljubno (Slowenien) und eine Woche später in Österreich (für den in Hinzenbach abgesagten Wettbewerb steigen eventuell Seefeld oder Villach ein) im Wettkampf-Rhythmus weitergehe, ehe das Team am 6. Februar in den Flieger steige. Pyeongchang, das sie bei einem Trainingslager im Oktober letzten Jahres schon einmal kennengelernt hat, gefällt ihr. Angetan war sie da vor allem vom Bibimbap, einem Reisgericht mit Fleisch
und viel Gemüse. „Das ist mega-gesund und schmeckt genial“, weiß Althaus. Doch auf koreanische Küche muss sie in der ersten Olympia-Woche erst einmal verzichten. Der Deutsche Skiverband hat außerhalb des Athletendorfes eine Unterkunft nahe der Skisprungschanze gebucht – und dafür gleich noch einen deutschen Koch engagiert ...

Allgäuer Anzeigeblatt, 24.01.2018

am 15.01.2018

Mit Bus und Bahn zum Skifliegen nach Oberstdorf

Skifliegen 2017

Oberstdorf freut sich auf eine grandiose Flugshow mit den besten Skifliegern der Welt. Dazu werden von Donnerstag bis Sonntag, 18. bis 21. Januar, wieder jede Menge Besucher erwartet. Deshalb wirbt das Organisationskomitee, Gemeinde und Landratsamt dafür, Busse und Bahnen zu nutzen, um möglichst bequem und stressfrei zum Skifliegen nach Oberstdorf zu kommen.

Oberstdorf freut sich auf eine grandiose Flugshow mit den besten Skifliegern der Welt. Dazu werden von Donnerstag bis Sonntag, 18 bis 21. Januar, wieder jede Menge Besucher erwartet. Damit erhöht sich die Gefahr von verstopften Straßen rund um Oberstdorf und Staus auf den Zufahrtswegen. Deshalb wirbt das Organisationskomitee, Gemeinde und Landratsamt dafür, Busse und Bahnen zu nutzen, um möglichst bequem und stressfrei zum Skifliegen nach Oberstdorf zu kommen.

Busse und Bahnen ermöglichen eine bequeme und stressfreie Fahrt zur Skiflug - Weltmeisterschaft vom 18. bis 21. Januar in Oberstdorf: Die Bahnen DB Regio Bayern und Alex-Länderbahn setzen zusätzlich zu den fahrplanmäßigen Zügen des Allgäu-Schwaben-Taktes Sonderzüge ein und erhöhen das Platzangebot. In den Zügen gelten auch Angebote wie „Schönes-Wochenend-Ticket“, das „Bayern- und Regio-Ticket“ sowie die Bus/Bahn-Tages und Urlaubskarten des Landkreises Oberallgäu. Die Busse der Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu verkehren im südlichen Landkreis fahrplanmäßig. Zusätzlich gibt es Sonderbusse, insbesondere in den Abendstunden. Die Sonderfahrpläne liegen an den Bahnhöfen im Oberallgäu und Kempten aus und sind hier in den angehängten pdf-Dokumenten einsehbar.

Im Zug und Bus gültig sind die Tageskarten „Oberallgäu/Kempten“ und „Südliches Oberallgäu“. Alle Angebote erhalten Sie an den Verkaufsstellen/Automaten der Bahnen.

Zwischen dem Bahnhof Oberstdorf und der Skiflugschanze verkehren kostenfreie Pendelbusse. Oder machen Sie einen gemütlichen Spaziergang zur Skiflugschanze im Stillachtal (ca. 45 Minuten; 4,5km).
Der Fußweg ist ausgeschildert und führt durch die Fußgängerzone von Oberstdorf vorbei am Nordic Park / Winterfest über das Langlaufstadion Ried zur Skiflugschanze.

Oberstdorf und die Skiflugschanze erreichen Sie natürlich auch mit dem PKW. Die Veranstaltungsparkplätze befinden sich am Langlaufstadion im Ried. Von dort führt der Fußweg entlang der Birgsauer-Allee in 15 Minuten (1,5km) zur Skiflugschanze. Die Parkplätze sind kostenpflichtig (5 EUR/Tag). Bitte beachten Sie, dass die Pendelbusse nicht am Langlaufstadion Ried halten. Weitere kostenpflichtige Veranstaltungsparkplätze befinden sich am Ortseingang von Oberstdorf (P1/P2/P3). Von dort (Bahnhof/P3) besteht eine kostenfreie Pendelbusanbindung zur Skiflugschanze.

Bitte folgen Sie der Ausschilderung und dem Parkleitsystem!

Aufgrund begrenzter Parkflächen bittet das Organisationskomitee alle Zuschauer, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen!

41 bis 50 von 398123456789