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am 06.03.2018

Audi FIS Ski-Weltcup Ofterschwang/Allgäu 2018

Viktoria Rebensburg

Der Ski-Weltcup der Damen kehrt ans Ofterschwanger Horn zurück

Die besten Ski-Athletinnen der Welt werden beim Audi FIS Ski-Weltcup 2018 in Ofterschwang/Allgäu wieder an den Start gehen. Bereits zum 8. Mal gastiert der internationale Ski-Zirkus in der Oberallgäuer Gemeinde. Anfang März - am 09. und 10.03.2018 - kämpft am Ofterschwanger Horn die absolute Weltklasse im Slalom und Riesenslalom um den Sieg und wichtige Weltcup-Punkte. Knapp zwei Wochen nach den olympischen Winterspielen im koreanischen Pyeongchang dürfen sich die Zuschauer auf die frisch gebackenen Olympiasiegerinnen freuen. Die Rennen in Ofterschwang finden zudem kurz vor dem großen Weltcup-Finale in Åre (Schweden) und deshalb an einem Freitag und Samstag statt.

Der OK-Präsident Michael Fäßler freut sich, dass nach dem witterungsbedingten Ausfall 2016 Ofterschwang durch die FIS und den DSV wieder das Vertrauen geschenkt wurde einen Ski-Weltcup im Allgäu durchzuführen. „Das OK und die zahlreichen Helfer werden wieder alles daran setzten, den Weltcup in Ofterschwang zu einer gelungenen Veranstaltung zu machen“, versichert er. Ofterschwangs Bürgermeister Alois Ried betont die wichtige Bedeutung des Weltcups für den Ort und die gesamte Region. „Der Weltcup ist für Ofterschwang und das Allgäu die wichtigste alpine Veranstaltung und wir sind für den Termin Anfang März bestens gerüstet“, sagt er. Und auch was das Thema Neuerungen anbelangt haben sich die Organisatoren um die Generalsekretäre Dominik Fritz und Hanspeter Schratt einiges einfallen lassen: „Unseren Zuschauen im Zielraum bieten wir kostenfreies W-Lan an. Zudem werden wir an der Weltcup-Hütte eine zusätzliche Videowall installieren um die Atmosphäre an der Strecke noch weiter zu verbessern.“

Zeitplan:

Freitag, 09.03.2018
11.00 Uhr 1. Lauf Riesenslalom, Ofterschwanger Horn
14.00 Uhr 2. Lauf Riesenslalom, Ofterschwanger Horn
18.30 Uhr Siegerehrung Riesenslalom und Startnummernauslosung Slalom, Rathausplatz Sonthofen

Samstag, 10.03.2018
09.30 Uhr 1. Lauf Slalom, Ofterschwanger Horn
12.30 Uhr 2. Lauf Slalom Ofterschwanger Horn
anschließend Siegerehrung, Slalom im Skistadion Ofterschwang

Änderungen des Zeitplans vorbehalten!

Weitere Informationen rund um den Audi FIS Ski-Weltcup Ofterschwang/Allgäu erhalten Sie unter www.weltcup-ofterschwang.de oder unter der Informationshotline 08321/3086 111

am 02.03.2018

Helden von morgen

Empfang Junioren-WM Teilnehmer

Oberstdorf begrüßt mit den Olympia-Stars auch die Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaft

Auch die Helden von morgen haben ihre große Bühne bekommen. Die Teilnehmer an der Junioren-Weltmeisterschaft, Celine
Mayer (Langlauf), Gianina Ernst, Philipp Raimund (Skispringen) und Julian Schmid (Nordische Kombination) wurden anlässlich des Olympia-
Empfanges in Oberstdorf geehrt. Der 17-jährige Philipp Raimund, Goldmedaillengewinner im Teamskispringen von Kandersteg (Schweiz), sagte:
„Wir wollen und werden alles geben, damit wir auch mal zu Olympia dürfen.“ Und sein kombinierender Clubkollege Julian Schmid (ebenfalls 17)
schaute Richtung der Olympiasieger Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger und meinte: „Es beflügelt einfach, wenn wir mit den Weltbesten in einem
Verein trainieren dürfen.“ Gianina Ernst, die 2014 im russischen Sotschi noch als jüngste Olympia-Teilnehmerin Geschichte geschrieben hatte,
war diesmal zwar anfänglich enttäuscht, nicht dabei sein zu dürfen – doch als sie ihre Teamkolleginnen um Katharina Althaus dann um Edelmetall gekämpft
hätten, habe sie natürlich die Daumen gedrückt und ihnen die Teilnahme von ganzem Herzen gegönnt.

Allgäuer Anzeigeblatt, 02.03.2018
Foto: Dominik Berchtold

am 28.02.2018

Großer Bahnhof für Allgäuer Sportler

Olympiaempfang

3.000 Fans kommen in den Nordic Park von Oberstdorf, um die erfolgreichen Athleten und Trainer bei den Winterspielen von Pyeongchang hochleben zu lassen

Ein buntes Feuerwerk setzte gestern Abend im Nordic Park von Oberstdorf den krachenden Schlusspunkt hinter eine olympische Medaillenfeier, die Deutschlands südlichste Gemeinde so bisher noch nicht erlebt hatte. 3.000 Zuschauer kamen trotz klirrender Kälte von minus 14 Grad und bereiteten den erfolgreichen Athleten und Trainern aus dem Allgäu einen triumphalen Empfang – zwei Tage, nachdem die Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang zu Ende gegangen waren.

Wie vor einem Jahr nach der erfolgreichen Nordischen Ski-WM in Lahti startete auch diesmal ein Festumzug vom rappelvollen Vorplatz des Bahnhofs durch die Fußgängerzone zum Nordic Park. Trotz der Minusgrade standen etliche Oberstdorfer an ihren Fenstern und winkten den erfolgreichen Sportlern um Doppelolympiasieger Johannes Rydzek zu. Die Athleten standen auf einem Doppeldeckerbus, begleitet von der Musikkapelle Oberstdorf und einer Schar von Kindern und Jugendlichen, die mit Fackeln und Fahnen vorausliefen. Nachdem der Partybus am Oberstdorf Haus angekommen war, bejubelten Tausende Wintersport-Fans – ausgestattet mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen – die Sportler. Wie fast immer in Oberstdorf sorgte leichter Flockenwirbel für die ideale Kulisse.

Auf der großen Bühne ernteten die Medaillengewinner naturgemäß den größten Applaus. Johannes Rydzek, der beide Goldmedaillen um den Hals hängen hatte, wunderte sich über die Riesenbegeisterung: „Und das bei der Kälte. Der Nordic Park wird ja langsam zu klein.“ Der 26-jährige freute sich doppelt über die Erfolge in Korea, nachdem er kurz vor den Spielen seiner Form weit hinterhergehinkt war. „Der Sieg über mich selbst war der größte Erfolg. Wahnsinn, dass ich mich da selbst rausgekämpft habe.“

Vinzenz Geiger merkte an: „Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich realisiere, warum mich die Leute jetzt als Olympiasieger ansprechen.“ Skispringerin Katharina Althaus freute sich, genau zum richtigen Zeitpunkt zwei richtig gute Sprünge zu Silber gezeigt zu haben. Die beiden Team-Silberlinge Karl Geiger und Richard Freitag hatten als einzige ihr Edelmetall nicht dabei, was Moderator Jens Zimmermann locker entschuldigte: „Kein Problem, ist ja eure erste...“ Und die Snowboarderin Selina Jörg erzählte, dass sie mit ihrem Freund mal durch die Wohnung gelaufen sei und geschaut habe, wo sie die Silbermedaille denn hinhängen könne. „Aber wir sind noch nicht fündig geworden.“

Ohne Medaille blieben Tina Geiger, Alexander Schmid (beide Ski alpin) sowie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Sie wiesen darauf hin, dass allein die Qualifikation für die Winterspiele für sie ein Riesenerfolg gewesen sei und sie ihre Teilnahme in Korea absolut genießen konnten.

Oberstdorf ließ auch die Trainer hochleben: Stellvertretend nahmen die Eiskunstlauf-Trainer Alexander König und Martin Skotnicky, Kombi-Coach Kai Bracht, die Frauen-Skisprung-Trainer Andreas Bauer und Peter Leiner sowie Stützpunkt-Sprungtrainer Christian Raimund die Glückwünsche entgegen. Andi Bauer blickte auf Korea zurück und bereits voraus auf Peking 2022: „Wir haben sehr viel Werbung gemacht für unsere Sportart und hoffen, dass wir in vier Jahren auch einen Teamwettkampf ausrichten dürfen.“ Martin Skotnicky geriet ob der Traumkür von Savchenko/Massot ins Schwärmen („einzigartig, sowas ähnliches habe ich nur beim Traumpaar Torvill/Dean gesehen“), während Alexander König die Zukunft des Oberstdorfer Goldpaares weiter offen ließ. Ob es schon einen Plan gebe, wie es weiter geht, fragte ihn Jens Zimmermann – und König antwortete: „Unser Plan ist kein Plan. Wir machen das Beste aus jeder
Sekunde.“ Das Paar konnte beim Empfang in Oberstdorf nicht dabeisein, weil sie laut ECO-Vorsitzendem Harald Löffler vertragliche Verpflichtungen bei einem Schaulaufen in der Schweiz hätten. „Wir haben alles versucht, aber da kamen die beiden nicht raus.“

Zuvor hatten Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies und Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer die funktionierenden Strukturen in Oberstdorf gelobt – von all den Einrichtungen bis hin zum Nachwuchstrainer. Und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz mahnte einmal mehr: „Diese Erfolge müssen wir dazu nutzen, die Vorbereitungen auf die Nordische Ski-WM 2021 jetzt zügig anzugehen.“

Text: Thomas Weiss, Allgäuer Anzeigeblatt, 28.02.2018

am 27.02.2018

Empfang der erfolgreichen Olympia-Sportlerinnen und Sportler

Olympia-Empfang auf dem Marktplatz

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dass Olympia immer wieder seine eigenen Gesetze schreibt, zeigen auch die vielen Überraschungssiegerinnen und -sieger, die aus den Bewerben hervorgingen. Auch die deutschen Sportlerinnen und Sportler konnten ihre Klasse in zahlreichen Entscheidungen unter Beweis stellen, was der aktuelle Blick in den Medaillenspiegel zudem noch deutlich untermauert.

Natürlich darf man bei Olympia aber nicht nur die Medaillen zählen, auch die vielen weiteren absoluten Top-Platzierungen sollten nicht unbeachtet bleiben. Gerade die jüngeren Sportlerinnen und Sportler im deutschen Team wecken hier Hoffnungen für die kommenden Jahre. Eine große Anzahl von Athletinnen und Athleten des deutschen Teams kam dabei wieder aus Oberstdorfer Vereinen bzw. aus dem Stützpunkt Oberstdorf, was die hervorragenden Bedingungen hier vor Ort untermauert.

Der Markt Oberstdorf, der Skiclub Oberstdorf und der Eissportclub Oberstdorf würdigen diese hervorragenden Leistungen und laden recht herzlich zum Empfang für die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Um 18.30 Uhr werden die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne im Oberstdorfer Kurpark erwartet. Zuvor – ab 18.15 Uhr – werden die Athletinnen und Athleten in Begleitung der Musikkapelle Oberstdorf und Fackelträgern vom Bahnhof durch die Fußgängerzone zum Kurpark begleitet. Bürgermeister Laurent O. Mies, die Vorsitzenden von Skiclub Oberstdorf und Eissportclub Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und Harald Löffler sowie zahlreiche weitere Ehrengäste und begeisterte Fans nehmen die Sportler in Empfang.

Feiern auch Sie mit uns die erfolgreichen Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 27. Februar 2018, um 18.30 Uhr, im Nordic Park Oberstdorf.

am 13.02.2018

Althaus’ Sprung ins Glück

Bild Weltcup Skispringen

Die Oberstdorferin gewinnt Silber in einem anstrengenden Wettkampf

Juliane Strähle kennt Katharina Althaus wie kaum eine andere. Die Physiotherapeutin ist so etwas wie die gute Seele bei den deutschen Skisprung-Frauen. Für jede Art von Feiern, ob Geburtstage oder Top-Ergebnisse im Weltcup, ist sie die Cheforganisatorin. Meist stellt die gebürtige Heilbronnerin dafür ihr Hotelzimmer zur Verfügung. Katharina Althaus, die 21-jährige Oberstdorferin, sei eine, die bei den Zimmerpartys
stets zu den Stimmungskanonen gehöre. Auch in der gestrigen Nacht feierten die deutschen Skispringerinnen wieder eine Sause – nur um etliche Nummern größer – und mit Katharina Althaus im Mittelpunkt.

Die Allgäuerin bestätigte in einer spannenden Konkurrenz ihre diesjährige Topform und gewann hinter der Weltcup-Führenden Maren Lundy aus Norwegen und vor der Japanerin Sara Takanashi die erste deutsche Silbermedaille in Pyeongchang. „Es ist einfach Wahnsinn“, sagte Althaus noch sichtlich bewegt, „als ich das Ergebnis an der Anzeigentafel sah, wusste ich, dass für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist: eine olympische Medaille zu gewinnen.“ Althaus hatte beim wichtigsten
Wettkampf der Saison wie ein Uhrwerk funktioniert – und das, obwohl Juliane Strähle untertags eine „ungewöhnlich große Anspannung“ bei der Oberstdorferin bemerkt hatte.

Im ersten Durchgang, der mehrfach wegen wechselnder Winde unterbrochen werden musste, zeigte sie sich nervenstark und schaffte mit 106,5 Meter den weitesten Satz. Die Halbzeitführung aber schnappte sich ihre stärkste Widersacherin im Weltcup, die Norwegerin Lundby, die sich die Butter auch im zweiten Durchgang nicht mehr vom Brot nehmen ließ und mit der Tagesweite von 110 Meter ein Ausrufezeichen hinter ihre Goldmedaille setzte.

Trotz der schwierigen Bedingungen spiegelten die Ergebnislisten nach dem ersten und zweiten Durchgang auf den Top-3-Plätzen exakt die Weltcup-Gesamtwertung wieder. Am wenigsten glücklich wirkte die Japanerin Takanashi, die im mit etwa 2.000 Besuchern spärlich besetzten Stadion die meisten Fans und damit wohl den meisten Druck hatte. Titelverteidigerin Carina Vogt wurde ihrer Rolle als Favoritenschreck diesmal nicht gerecht. Die 26-Jährige vom SC Degenfeld hatte aber das größte Pech, musste sie doch vor ihrem ersten Sprung fast fünf Minuten am Schanzenturm warten. Mit Sprüngen von 97 und 105 Meter wurde sie Fünfte, gratulierte als Erste ihrer Teamkollegin Althaus und zeigte sich als faire Verliererin: „Natürlich freue ich mich am meisten für die Katha. Ich hätte es ihr auch gegönnt, dass sie Maren Lundby noch überholt. Mit 21 Jahren eine Silbermedaille bei Olympischen Spielen zu holen, damit kann man, glaube ich, ganz zufrieden sein.“

Auch Bundestrainer Andreas Bauer strahlte: „Wir sind alle mega stolz. Es stand viel auf dem Spiel“, sagte der Medaillenschmied, der Vogt bei Olympia 2014 und den Weltmeisterschaften 2015 und 2017 zum Triumph geführt hatte. Andreas Wellinger, der am Samstag an gleicher Stätte Gold gewonnen hatte, war gekommen, hatte den Springer-Kolleginnen vor dem Wettkampf im Container viel Spaß gewünscht und hinterher zu den ersten Gratulanten gezählt. „Toll, dass die Jungs da waren“, sagte Althaus und blickte bereits nach vorn. Sie wünsche sich auch bei Olympia künftig einen Team-Wettbewerb für Frauen und eine Mixed-Staffel. „Schade, dass ich hier nicht mehr springen darf. Ich könnt’ grad so weitermachen“, sagte sie grinsend. Althaus zeigte stolz ihre schwarzrot-goldenen Fingernägel, die sie sich vor der Abfahrt an die Schanze aus Langeweile noch lackiert hatte und vergaß nicht, Grüße und ein Dankeschön in die Heimat zu schicken.
Nach einem wahren Interview-Marathon freute sich Althaus auf die Fahrt ins Deutsche Haus: „Jetzt werden wir erst mal g’scheit feiern – mit Bier, so wie man das als Oberallgäuer halt macht“, kündigte Althaus eine zünftige Nacht an. Und Juliane Strähle grinste nur, weil sie wusste, ihr Zimmer wird wieder gebraucht…

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 13.02.2018

am 12.02.2018

Befreundete Rivalinnen

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Katharina Althaus und Carina Vogt zählen beim Frauen-Wettbewerb zu den heißen Anwärterinnen auf eine Medaille. Warum nächtliche Spielchen zur Vorbereitung gehören.

Die Nachteulen im deutschen Team wollen heute auf fette Beutejagd gehen. Zwei hübsche junge Frauen wie Katharina Althaus und Carina Vogt als Eulen zu bezeichnen, schickt sich zwar nicht an. Doch erstens passt ihr Lebensstil der letzten Tage am besten zum nachtaktiven Raubvogel, zum anderen haben beide selbst auch immer einen lockeren Spruch auf der Lippe und lieben es, sich selbst oder andere regelmäßig auf den Arm zu nehmen. Die 21-jährige Oberstdorferin Althaus und ihre fünf Jahre ältere
Teamkollegin aus Degenfeld unterscheiden sich charakterlich doch deutlich, ihre Sternzeichen (Althaus Zwilling, Vogt Wassermann) besagen jedoch, dass beide absolut auf derselben Wellenlänge schwimmen und sich blind verstehen. Wenn im Alpensia-Skisprungstadion der erste und gleichzeitig letzte olympische Frauen-Wettkampf dieser Spiele auf der Normalschanze beginnt, können die Trainingspartnerinnen am Stützpunkt Oberstdorf beim Kampf um Gold sogar zu ärgsten Widersacherinnen werden.

Seit ihrem Abflug nach Pyeonchang verbringen Althaus und Vogt fast jede Minute miteinander. Training, Physio, Essen, Teambesprechung – die Wege sind immer dieselben. Da die beiden zusammen mit den zwei weiteren DSV-Starterinnen Juliane Seyfarth aus Ruhla und Ramona Straub (Langenordnach) sowie dem Trainer- und Betreuerteam um Andreas Bauer in der Gemeinschaftsunterkunft in Pyeongchang die achtstündige Zeitumstellung ausklammern und mit speziellen Lampen und Lichtbrillen mit ihrem Biorhythmus im mitteleuropäischen Modus bleiben wollten, halfen Althaus und Vogt aktiv nach: „Unsere Vorhänge sind eigentlich ganz gut, aber wir haben auch so schwarze Mülltüten, die wir drüberhängen, damit es dunkel bleibt“.

Da der Wettkampf erst um kurz vor zehn Uhr abends Ortszeit startet und vermutlich wie bei den Männern bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus dauern wird, lautet die Devise: Lange aufbleiben und spät aufstehen. Langeweile kommt nicht auf, dafür sorgen laut Carina Vogt und Katharina Althaus Teamabende mit Gesellschaftsspielen sowie das „Glotzen“ von amerikanischen TV-Serien wie House of Cards und Designated Survivor – beides Polit-Thriller.

Spannung verspricht auch die Konkurrenz auf der Schanze. Die Gesamtweltcup-Führende Maren Lundy, die regelmäßig mit den norwegischen Männern trainiert, und die Japanerin Sara Takanashi, die vor vier Jahren in Sotschi nicht nur an der starken Carina Vogt, sondern auch an ihren eigenen Nerven gescheitert war, zählen zu den Top-Favoriten. Bundestrainer Andreas Bauer machte aber schon vor der Abreise nach Korea deutlich, dass niemand die Rechnung ohne Katharina Althaus machen sollte. Mit acht Podestplätzen bei ebenso vielen Weltcup Wettbewerben war die 21-jährige Allgäuerinnen in diesem Winter bisher die Zuverlässigkeit in Person.

Dass die Norwegerin Lundby in der Favoritenrolle ist, gefällt Althaus. „Ich weiß, dass ich sie schlagen kann. Und ich habe schon gemerkt, dass ich noch Reserven habe. “Bei den zwei Trainingssprüngen auf der Schanze von Pyeongchang, die von der Geometrie her stark der kleinen Schanze am Oberstdorfer Schattenberg ähnelt, belegte sie jeweils Rang drei. Auf den dritten Sprung verzichtete Althaus freiwillig. Sie ist überzeugt, dass ihre Teamkollegin Vogt wieder ihrer Rolle als Favoritenschreck gerecht werden kann: „Sie hat das bisschen Lockerheit mehr als ich. Dennoch will ich ganz vorne mitspringen.“ Bei Vogt deutet vieles darauf hin, dass sie wieder auf den Punkt genau fit sein könnte, so wie 2014 in Sotschi und so wie 2017 in Lahti, als sie ohne vorherigen Sieg im Weltcup kam, die Konkurrenz düpierte – und siegte. Es klingt fast wie eine Drohung, wenn Carina Vogt sagt: „Ich will nur die anderen ein bisschen ärgern. Alles andere muss passieren.“

Allgäuer Anzeigeblatt, 12.02.2018

am 07.02.2018

Mix aus Akribie und Lockerheit

Katharina Althaus

Auf dem Sprung nach Südkorea: Deutsche Wintersportler holen sich in Oberstdorf den letzten Schliff

Glaubt man Trainern und Experten, dann sind die Tage vor einem sportlichen Großereignis – wie jetzt vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang – deutlich wichtiger für einen Athleten als der Wettkampftag selbst. „Die mentale Stärke für den Tag X musst du dir vorher holen“, sagt denn auch Andreas Bauer, der Bundestrainer der deutschen Skisprungfrauen. Und so setzte der 54-jährige Oberstdorfer für seine vier Olympiastarterinnen Carina Vogt, die noch dazu als Titelverteidigerin nach Korea fliegt, Katharina Althaus, Juliane Seyfarth und Ramona Straub noch ein Sondertraining in Oberstdorf an – so wie übrigens auch Hermann Weinbuch mit seinen Nordischen Kombinierern. Vier Tage lang kam dabei noch einmal alles auf den Prüfstand. Ski, Bindung, Sprunganzüge, Helme und Athlet – alles wurde noch einmal einem gründlichen Olympia-Check unterzogen. Auch Sportwissenschaftler vom Leipziger Institut für Angewandte Trainingswissenschaften waren noch einmal mit vor Ort, um anhand von Videoaufnahmen und – per Funk und GPS übertragenen – Daten die Trainingssprünge von der Oberstdorfer Normalschanze millimetergenau zu vermessen – und hinterher mit den Athleten zu analysieren. Für Katharina Althaus, die wegen ihrer acht Podestplätze bei acht Einzelweltcups in dieser Saison mit zu den Medaillenanwärterinnen gehört, steht eines aber auch fest: „An den großen Schrauben wird jetzt nicht mehr gedreht.“ Das würde einem Sportler jetzt nur die nötige Ruhe rauben. Althaus sagt einen Tag vor Abflug: „Mir sind g’richt. Es kann losgehen.“ Die Trainingseinheit in Oberstdorf sei noch einmal enorm wichtig gewesen. An was genau sie noch gebastelt habe und ob sie auf das Angebot zurückgegriffen hat, noch einmal ausführlich mit einem Mentaltrainer über die entscheidendenden Minuten oder Sekunden vor den olympischen Sprüngen zu reden, bleibt ihr Geheimnis. Man müsse ja der Öffentlichkeit und damit der Konkurrenz nicht jedes Detail verraten. Der Allgäuer Zeitung gewährten die deutschen Skispringerinnen allerdings noch einmal einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen. Von A wie Anzugprobe bis Z wie Z’sammpacken durften Fotograf und Reporter bei den letzten Olympia-Vorbereitungen noch einmal dabei sein. Auch ein paar Steinwürfe unterhalb des Schattenberg-Skistadions drehte sich in den letzten Tagen im Olympia-Stützpunkt und im Eislaufzentrum alles um die Winterspiele in Südkorea. Im Fitnessraum „Kraftalp“ trainiert Alpin-Ass Christina Geiger noch vorsichtig mit Gewichten und bangt nach einem Teilabriss des Syndesmosebandes noch um ihre Olympia-Teilnahme. Und auf dem Eis drehte das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot noch seine letzten Runden, um ihren Traum vom Olympiasieg verwirklichen zu können. Trainer Alexander König meint kurz vor dem Abflug: „Jetzt heißt’s loslassen, locker werden und die Atmosphäre aufsaugen. Im Training war vieles kopfgesteuert, jetzt ist das Herz dran.“

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 07.02.2018

am 07.02.2018

Starter des SC Oberstdorf kehren mit Gold zurück

Junioren Weltmeisterschaft 2018 in Goms /CH

Skispringer Philipp Raimund und Langläuferin Celine Mayer feiern bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Schweiz ihre bislang größten Erfolge

Für Nachwuchs-Skispringer Philipp Raimund war es alles andere als ein gewöhnlicher Schultag, als er das erste Mal seit zwei Wochen sein Klassenzimmer im Oberstdorfer Sportgymnasium wieder betrat. Alles drehte sich um den 17-jährigen Oberallgäuer. Sowohl seine Lehrer als auch seine Mitschüler löcherten ihn mit neugierigen Fragen. „Da gab es schon einen kleinen Rummel um mich“, gesteht Raimund und ergänzt: „Das war etwas Besonderes. Aber es blieb trotzdem alles im Rahmen.“ Und das, obwohl der Elftklässler mit Glückwünschen regelrecht überschüttet wurde. Denn erst zuvor hatte der Nachwuchs-Skispringer vom SC Oberstdorf mit seinen Teamkollegen von der deutschen Nationalmannschaft bei der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaft in Kandersteg/Schweiz die Goldmedaille gewonnen. Damit krönte der gebürtige Göppinger eine schier außergewöhnliche Woche mit dem bislang größten Erfolg seiner Karriere. Wirklich fassen kann der 17-Jährige sein Glück aber noch nicht. „Ich habe das noch gar nicht realisiert und fühle mich eigentlich genauso wie davor“, sagt Raimund, der laut eigener Aussage „ohne große Erwartungen“ zur WM in die Schweiz gereist war. Den Moment, in dem feststand, dass er mit seiner Mannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen hat, wird der Oberstdorfer freilich noch lange in Erinnerung behalten. „Das war atemberaubend. Ein unglaubliches Gefühl“, erzählt er. „Ich bin unendlich glücklich und gehe jetzt noch selbstbewusster in die kommenden Wettkämpfe.“ Mit dem Continental-Cup in Brotterode/Thüringen steht für Raimund der Nächste in knapp zwei Wochen auf dem Programm. Doch bevor es für ihn wieder auf die Schanze geht, muss der Allgäuer zunächst noch fleißig die Schulbank drücken. Denn jetzt schreibt Raimund, der im Sommer 2019 sein Abitur machen will, eine wichtige Chemie-Klausur. „Natürlich würde ich jetzt gerne schon wieder trainieren. Aber die Schule ist auch wichtig. Lernen gehört eben dazu“, sagt der Oberstdorfer, der bei weitem nicht der einzige Allgäuer ist, der von der Junioren- WM mit Edelmetall zurückgekehrt ist.

Auch Celine Mayer vom SC Oberstdorf holte mit der deutschen Langlauf Staffel Gold. Ähnlich wie Raimund hatte sich die 19-jährige Isnyerin vor dem Wettkampf im schweizerischen Goms keine ernstzunehmenden Hoffnungen auf einen Medaillengewinn gemacht. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Mayer. Die Favoritenrolle hätten im Vorfeld andere Nationen eingenommen. Umso größer war die Freude über den Sieg bei der Allgäuerin, die zum ersten Mal überhaupt bei einer Junioren-WM an den Start gegangen war. „Sich jetzt Weltmeisterin nennen zu dürfen, das klingt ein bisschen unrealistisch“, sagt Mayer. Und dass sie überhaupt an der WM teilnehmen durfte, war lange Zeit alles andere als selbstverständlich. Denn die Saison der 19-Jährigen, die für ihr Training täglich zwischen Isny und Oberstdorf hin und her pendelt, war bisher zum Großteil von Krankheiten geprägt. Ihr volles Potenzial konnte sie somit nur selten unter Beweis stellen, mit einer WM-Nominierung hat sie gar nicht erst gerechnet. Doch entgegen ihrer Erwartungen kam die Berufung in den Mannschafts-Kader. „Und in Goms habe ich dann meine besten Saisonleistungen gezeigt“, freut sich Mayer. Diese Leistungen wolle sie nun im anstehenden Continental-Cup bestätigen und sich in der kommenden Saison für den deutschen B-Kader qualifizieren.

Eine weitere Medaille für den SC Oberstdorf holte Julian Schmid. Der 18-jährige Kombinierer landete im Mannschaftswettbewerb mit Deutschland hinter Österreich auf Rang zwei. „Es waren hier so viele starke Mannschaften dabei. Unglaublich, dass wir am Ende Zweiter geworden sind“, freut sich der Oberallgäuer. Ebenfalls die Silbermedaille gewannen die deutschen Skispringerinnen um Gianina Ernst (19) vom SC Oberstdorf im abschließenden Mixed-Team-Bewerb. Ernst sagt: „Die ganze WM über herrschte eine super Atmosphäre und ich bin sehr stolz darauf, Silber gewonnen zu haben.“

Ergebnisse Starter des SCO bei der Junioren-WM:
Nordische Kombination Männer Team-Wettbewerb (Springen HS106/
4 × 5 km Staffel) 2. Deutschland mit Julian Schmid (SC Oberstdorf).

Langlauf Frauen Einzel 5 km klassisch: 20. Celine Mayer (Isny/SC Oberstdorf); Skiathlon (5 km klassisch, 5 km freie Technik) 14. Celine Mayer, Staffel (4 × 3,3 km): 1. Deutschland mit Celine Mayer.

Skispringen Frauen Einzel HS106: 6. Gianina Ernst (SC Oberstdorf); Mannschaft HS106: 4. Deutschland mit Gianina Ernst (SCO).

Skispringen Männer Einzel HS 206: 9. Philipp Raimund (SC Oberstdorf); Mannschaft HS106: 1. Deutschland mit Philipp Raimund.

Skispringen Mixed HS 106: 2. Deutschland mit Gianina Ernst.

am 06.02.2018

Jetzt schon Starter-Paket sichern!

Schnupperkurse Nordic Day 2014

Der Nordic Day am 18. Februar bietet Sport und Spaß für die ganze Familie

Am Sonntag, 18. Februar, findet von 11.00 bis 15.00 Uhr im Langlaufstadion Oberstdorf/Ried der Nordic Day statt. Auch heuer wird wieder das attraktive Starter-Paket angeboten. Das Starterpaket gibt es ab sofort bei Sport Altenried in Immenstadt. Neben einer hochwertigen Mütze von Salomon sind außerdem mit im Starterpaket: ein Sitzkissen der Sparkasse, zwei Flaschen Allgäuer Alpenwasser und eine Wachsprobe von Holmenkol. Abgerundet wird das Starterpaket von einem Wonnemar-Gutschein – für das Relaxen danach. Das Starterpaket ist bei Sport Altenried in Immenstadt für 10,00 Euro erhältlich (regulärer Wert ca. 35,00 Euro). Die kompletten Einnahmen kommen PROSPORT, der Nachwuchsförderung im Allgäu und Kleinwalsertal
zugute.

am 01.02.2018

Mit den besten Wünschen nach Korea

Verabschiedung der Olympiateilnehmer 2018

Ein Großteil der Allgäuer Olympia-Teilnehmer macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg nach Pyeongchang. Bei der Verabschiedung in Oberstdorf schlüpft der dritte Bürgermeister sogar in die Schornsteinfeger-Kluft

Die Tage vor Olympia sind für Sportler, Trainer und Betreuer Tage der Anspannung. Nichts, aber auch gar nichts soll einen Athleten so kurz vor dem Saison- oder gar Karriere-Höhepunkt aus der Bahn werfen, die Gesundheit rauben oder die Top-Form schmälern. Auch Peter Leiner, der Assistent von Frauen-Skisprung-Bundestrainer Andreas Bauer, verspürte bei der Verabschiedung der Allgäuer Olympia-Teilnehmer im Oberstdorf Haus am Dienstagabend plötzlich so ein ungutes Gefühl. Dass sein Schützling Katharina Althaus, die als erste von insgesamt 26 angekündigten Athleten für ein Kurzinterview auf die Bühne gebeten wurde, jetzt über eine Stunde da oben stehen soll, um anschließend für ein Gemeinschaftsfoto zu posieren, gefiel dem 52-jährigen Stützpunkttrainer gar nicht. Er zögerte zunächst noch, ob er Bürgermeister Laurent Mies und den zu Moderatoren umfunktionierten Führungskräften Hans-Peter Jokschat (Sportstätten Oberstdorf), Dr. Peter Kruijer (Vorsitzender Skiclub) und Harald Löffler (Vorsitzender Eissportclub) in die Parade fahren dürfte. Nach zehn Minuten aber nahm Leiner all seinen Mut zusammen, bat Mies um Verständnis und befreite die Sportler so aus ihrer vorolympischen Bühnenstarre. „Wir trainieren die ganze Woche Spritzigkeit und Schnellkraft“, begründete Leiner hinterher sein Einschreiten und schob nach: „Über eine Stunde Rumstehen ist da der Tod.“

Dabei gab es eine ganze Reihe von Sportler, die froh gewesen wären, sie hätten überhaupt die Bühne betreten können. Weil sie aber wegen eines grippalen Infekts flachliegen, konnten beispielsweise die Langläuferinnen Nicole Fessel, Hanna Kolb und Sandra Ringwald erst gar nicht an der Verabschiedung teilnehmen. Andere hatten Einsätze bei Junioren-Weltmeisterschaften oder Sondertrainings weit außerhalb des Allgäus.
Laurent Mies freute sich dennoch über die Rekordzahl an Allgäuer Olympia-Teilnehmern. Allein durch ihre Qualifikation hätten schon einen riesigen persönlichen Erfolg für sich verbucht. Zum Erfolg beigetragen hätten, so Mies, aber ganz bestimmt auch die guten Trainingsbedingungen, die die Sportler in Oberstdorf vorfänden.

Die Athleten hielten sich in ihren Kurzinterviews übrigens ziemlich bedeckt, was ihre Zielsetzung für Olympia angeht. Fast unisono sagten sie Sätze wie: „Schön wäre es, am Tag X meine beste Leistung abzurufen.“ „Druck mache ich mir keinen. Wenn eine Medaille rausspringt, ist’s gut, wenn nicht, auch kein Beinbruch.“ Dabeisein sei schließlich alles. Wie Eiskunstläuferin Aljona Savchenko bedankte sich auch der Neu-Oberstdorfer Richard Freitag explizit für die Verabschiedung: „Vielen Dank für die Einladung. Ich war ein bisschen überrascht, dass die Integration so schnell gegangen ist“, meinte der Skispringer aus Sachsen augenzwinkernd. Als Glücksbringer überreichte Oberstdorfs dritter Bürgermeister Gerhard Schmid in seiner Kaminkehrer-Kluft jedem Athleten einen großen Glückskeks aus Oberstdorf.

Weil der aber so süß und gehaltvoll sei, riet Jokschat dazu, ihn erst nach den Wettkämpfen anzuknabbern. Dieser Satz hätte in den Tagen vor Olympia auch von einem besorgten Trainer kommen können.

Text: Thomas Weiss, Allgäuer Anzeigeblatt, 01.02.2018
Foto: Elke Wiartalla

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