am 25.02.2020

Die Uhr tickt – ab sofort zeigt eine Countdown-Uhr die verbleibende Zeit an

Einweihung Countdown-Uhr

Genau 365 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 wird die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz enthüllt.

An prominenter Stelle können nun Gäste und Einheimische sehen, wie lange es noch bis zur FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 dauert.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister von Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor, Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf sowie Richard Steindl, Business Developement Manager von Stora Enso Germany weihten die Countdown-Uhr feierlich ein. Am Bahnhofsplatz mitten in Oberstdorf zählt die Countdown-Uhr die Tage bis zur Eröffnung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Stora Enso als Presenting -Sponsor der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften unterstützt die Installation mit passenden Holzplatten. Der Uhrenhersteller Junghans präsentiert als Offizieller Timing Partner der WM die Countdown-Uhr, die künftig die verbleibende Zeit anzeigt. Oberstdorf setzt mit der Countdown-Uhr ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021.

Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS:
„Das Aufstellen der Countdown-Uhr ist ein wichtiger Meilenstein für jeden FIS Weltmeisterschaftsausrichter. Die Uhr ist ein wichtiges Symbol für die Organisatoren und die gesamte Gemeinde und ist dient als positive Erinnerung an die unvergesslichen Sportmomente und die fantastische Atmosphäre, die bereits am Horizont warten.”

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH: „Oberstdorf setzt mit der
Countdown-Uhr ein optisches Zeichen im Ort und nimmt Gäste und
Einheimische mit auf dem Weg zu einem weiteren Wintermärchen 2021.
Die Countdown-Uhr ist auch für uns als Deutscher Skiverband ein
wichtiges Signal nach außen. Denn Oberstdorf ist für uns der wichtigste
Bundesstützpunkt Ski nordisch. Derzeit leben und trainieren in Oberstdorf
ein Drittel aller Bundeskader Athleten. Der gesamte nordische Sport,
der Leistungs-, aber auch der Freizeit und Breitensport, der Ort und
die Region wird über mindestens zwei weitere Sportlergenerationen
hinweg von der Weltmeisterschaft profitieren und sich weiter als attraktiver Wintersportort etablieren.“

Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer: „Die Einweihung der Countdown-Uhr verdeutlicht den WM-Spirit im Ort. Die Vorfreude bei den Einheimischen und den Gästen wächst täglich und mit der sinkenden Anzahl an Tagen wird dies nun auch optisch verdeutlicht.“

Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf: „Für Oberstdorf ist die Austragung einer FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft natürlich etwas Besonderes und wir freuen uns sehr auf die Austragung der sportlichen Wettkämpfe. Die Investition in Sport und Tourismus wird
sich langfristig auszahlen, indem Oberstdorf als hochkarätiger Bundesstützpunkt im Sportbereich aber auch als attraktiver Wintersportort sich langfristig etablieren kann.“

Frank Jost, Tourismusdirektor Oberstdorf: „Die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sind für Oberstdorf touristisch gesehen, ein großer Gewinn. Wir können uns einem internationalen Publikum als Gastgeber mit Herz und einer perfekten Infrastruktur präsentieren.“

Dr. Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf: „Nach langer Bewerbungszeit, spannender und intensiver Vorbereitungszeit, freue ich mich jetzt mit unserem super Team in die finale Vorbereitung der letzten 365 Tage zu starten.“

Annica Bresky, President & CEO Stora Enso: “Wir freuen uns sehr, der HauptsPresenting Sponsor der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften zu sein. Das bietet uns die Möglichkeit, das Bewussßtsein für die Vorteile von erneuerbaren Produkten aus Holz zu schaffen. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee möchten wir die Weltmeisterschaften in allen Bereichen so nachhaltig wie möglich machen.”

Bildunterschrift (von links nach rechts):
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor
Oberstdorf, Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der
FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH,
Richard Steidl, Business Development Manager Stora Enso Germany
GmbH, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf,
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer und Florian Stern,
Geschäftsführer, weihen die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz in
Oberstdorf ein.

am 04.02.2020

Die Generalproben in Oberstdorf sind geglückt

Katharina Althaus

Organisatoren, Zuschauer und Athleten ziehen ein positives Fazit der beiden Weltcup-Wochenenden

Knapp 400 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 fanden an den vergangenen beiden Wochenenden auf den künftigen WM-Sportstätten drei Weltcup-Veranstaltungen in der Nordischen Kombination, im Langlauf und im Frauen-Skispringen statt. Die Generalproben sind geglückt: Zuschauer, Sportler und Organisatoren äußern sich positiv zu den Veranstaltungstagen.

Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, blickt zufrieden zurück: „Die Erwartungen an eine Testveranstaltung wurden erfüllt. In Bezug auf die Zuschauerresonanz und die ersten Feedbacks von Sportlern und Betreuern sind wir sehr zufrieden und sehen das als gute Ausgangslage für Oberstdorf 2021 an.“ Alle drei Weltcups wurden genutzt, um an der Organisation für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft 2021 zu feilen. Gerade im Langlaufstadion Ried mit dem neuen Funktionsgebäude und dem veränderten Loipennetz war dieser Testlauf besonders wichtig. Auch die Sportler zeigten sich begeistert. Der Norweger Johannes Hoesflot Klaebo, der den Sprintwettbewerb gewonnen hatte, meinte beispielsweise: „Ich finde den umgebauten Kurs in Oberstdorf sehr schön. Am Anfang ist er ein bisschen flach, dann kommen die drei starken großen Anstiege. Danach folgen ein paar echt schwere Abfahrten, auch die lange Zielgerade ist cool.“ Der Norweger bezeichnet die neuen Loipen als „sehr anstrengend und hart, aber ich denke so sollte es auch sein.“
Auch Skispringerin Katharina Althaus, die bei den Heim-Wettkämpfen mit den Rängen 13 und 19 nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnten, schaut optimistisch nach vorn: „Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen.“

Die Anlagen am Schattenberg sind nach Meinung der WM-Botschafterin
„absolut WM-würdig“. Und die freiwilligen Helfer hätten bewiesen, dass
sie für die Sportler selbst bei schwierigsten Bedingungen eine
ordentliche Schanze präparieren können.
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender des Skiclubs Oberstdorf äußert sich
ebenfalls positiv: „Der Skiclub freut sich sehr über die beiden
erfolgreichen Wochenenden in beiden Stadien. Es hat sich gezeigt, dass
richtig geplant wurde und die Stadien sehr funktionell und optisch
gelungen sind. Die Strecken sind einer Weltmeisterschaft würdig. Der Stadionzuschauer im Langlaufstadion ist mehr am Rennen beteiligt und hat eine gute Sicht auf große Teile der Strecken. Die Spannung kurz vor dem Zieleinlauf ist durch die neue Routenwahl nochmals deutlich größer.
Die über 1.100 freiwilligen Helfer haben mit großem Engagement und Freundlichkeit
die Wettkämpfe vor überraschend vielen Zuschauern zum Erfolg gebracht. Zum Frauen-Skispringen waren insgesamt 5.200 Fans gekommen, das Nordic Weekend eine Woche davor verfolgten knapp 16.000 Besucher.

Fazit: Gelungene Test-Wettkämpfe auf Oberstdorfer Top-Niveau!

am 02.02.2020

Stimmen vom Sonntag

Chiara Hölzl (AUT)

Trotz starker Regenfälle loben die Skispringerinnen die Bedingungen in der Audi-Arena

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
„Ich bin wirklich super happy, es war am Ende so eng, und ich bin wirklich megaglücklich, dass ich wieder gewonnen habe. Ich wusste, dass ich es schaffen kann. Die Bedingungen waren schon o. k., Regen ist besser als Schnee. Die Oberstdorfer haben einen großartigen Job gemacht, es war alles sehr gut präpariert, dafür bin ich sehr dankbar.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die WM 2021, aber das sind auch wir Springerinnen. Wir haben dieses Wochenende wirklich sehr gute Sprünge und Leistungen gezeigt. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir bei der Weltmeisterschaft auch von der großen Schanze springen können.“

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
„Unsere Wettkämpfe sind ja nie einfach, aber heute muss ich auch im Anlauf ziemlich hart kämpfen. Mein letzter Sprung war der beste des ganzen Wochenendes. Zu schade, dass es der letzte war. Aber vielleicht bin ich damit jetzt bereit für nächstes Jahr – für die WM. Es lag nicht am Regen bei mir, es war einfach nur der Anlauf, der extrem wichtig ist.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die Weltmeisterschaft und wir hoffen, dass wir auf beiden Schanzen springen können. Abgesehen davon war hier alles sehr gut präpariert. Ich habe keine Zweifel, dass die Oberstdorfer für nächstes Jahr bereit sind.“

Marita Kramer (AUT, Platz 3):
„Ich bin sehr happy, es war nicht die einfachste Schanze für mich. Ich musste eine gute Anlaufposition finden, aber der letzte Sprung war wirklich gut. Ich habe in der Luft sofort gemerkt, dass es ein toller Sprung ist und habe ihn genossen.
Großartig, dass so viele Fans heute nach Oberstdorf gekommen sind, auch wenn das Wetter nicht so toll war.“

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 5):
„Ich bin mit dem Wochenende in Oberstdorf sehr zufrieden. Mein erster Sprung heute am Sonntag auf 123 Meter war klasse. Beim zweiten Sprung hatte ich mit der Anlaufverlängerung und der damit verbundenen Verzögerung leider etwas Pech. Die Konzentration geht dadurch leicht verloren. Die Spur war trotz Vorspringer ein bisschen schlechter und der Rückenwind doch recht stark. Sowas kommt eben vor. Alles in Allem war jedoch nach dem 8. Platz gestern, mit meinem heutigen 5. Platz eine Steigerung erkennbar. Die Bedingungen waren trotz des Regenwetters heute für alle fair. Auf die im nächsten Jahr in Oberstdorf stattfindende Weltmeisterschaft freue ich mich sehr. Dass die Damen hier auf der Normalschanze springen werden, stört mich persönlich nicht. Wenn es bei der WM 2021 einen zusätzlichen Wettkampf auf der Großschanze geben sollte, wäre das toll. Ich nehme es, wie es kommt."

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 19):
„Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen. Es war nicht das perfekte Wochenende von mir. Ich konnte nicht meine besten Sprünge zeigen. Da muss ich erst mal mit den Trainer klären, was da nicht gepasst hat.
Trotzdem war dieser Heim-Weltcup für mich mehr Lust als Last. Ich finde es immer schön, daheim zu springen. Ich mag die Schanze und es ist cool, wenn die ganze family und die Freunde unten stehen. Ich habe mir auch nicht mehr Druck gemacht als sonst. Ich hoffe, dass wir dann bei der WM ein nicht ganz so schlechtes Wetter haben. Die Helfer geben alles, leisten große Arbeit, ohne die würde es nicht gehen. Wir brauchen uns nicht vor den Jungs zu verstecken, können mit ein bisschen mehr Anlauf genauso weit springen. Die Mädels ganz vorne haben Wahnsinnssprünge gezeigt und man hat gesehen, dass Frauen-Skispringen auch spannend sein können.“

Luisa Görlich (WSC 08 Lauscha, Platz 24):
„Der Wind war nicht gut. Wenn er von der Seite kommt, hast du wenig Chancen. Ich habe versucht, das Beste draus zu machen. Oberstdorf macht immer Spaß. Hier ist man zu Hause und das ist einfach toll“.*

Bundestrainer Andreas Bauer:
„Wir sind dies Jahr extrem gebeutelt mit vier Verletzten. Wir haben eigentlich nur zwei, die vorn dabei sein können und wenn die nicht stechen, ist es eben schlecht. Mit Juliane Seyfarth bin ich heute ganz zufrieden. Mit den nötigen Quäntchen Glück hätte es heute mit dem Podest geklappt. Bei Katharina Althaus fehlt im Moment die Lockerheit. Aber wir arbeiten dran und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Die Jungen haben ihre Sache gut gemacht. Sie sind in diesem Jahr zum ersten Mal im Weltcup dabei, haben ein stabiles Niveau gesprungen und sollen sich weiter festigen.
Im Frühjahr kommt mit Ramona Straub die erste Verletzte zurück, und dann nach und nach Gianina Ernst, Anna Rupprecht und Carina Vogt. Dann wird es wieder einen Konkurrenzkampf geben und der belebt das Geschäft.
Fazit: Bis zur WM im nächsten Jahr gibt es viel zu tun."

am 02.02.2020

Chiara Hölzl siegt erneut

Siegerehrung Sonntag

Großer Jubel bei den Österreicherinnen, Juliane Seyfarth als beste DSV-Athletin auf dem fünften Rang

Mit 1,51 Meter ist sie die kleinste Weltcup-Starterin. In Oberstdorf war sie mit Abstand die größte: Nach ihrem Sieg gestern gewann Chiara Hölzl aus Österreich mit 287,6 Punkten vor 1800 Zuschauern auch den zweiten Weltcup auf der Großschanze in Oberstdorf. Ihr Vorsprung auf Olympiasiegerin Maren Lundby betrug nur 2,3 Punkte. Die Norwegerin landete mit 285,3 Punkten auf dem zweiten Platz und verlor damit auch das Gelbe Trikot der Weltcup-Führenden an Hölzl. Dritte wurde mit 269,8 Punkten überraschend die erst 18-jährige Marita Kramer (AUT), die im zweiten Durchgang mit 137 Metern den weitesten Satz gemacht hatte. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla), die nach dem ersten Durchgang mit einer Weite von 123 Metern den dritten Rang belegte und noch große Chancen auf einen Podestplatz hatte, wurde am Ende Fünfte (254,5 Punkte). Lokalmatadorin Katharina Althaus (SC Oberstdorf) konnte nach Rang zwei im Vorjahr diesmal den Heimvorteil nicht nutzen. Die 23-Jährige musste sich nach einem schwachen zweiten Sprung auf 109,5 Meter mit Rang 19 begnügen.
Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) kam auf Rang 22 und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) landete auf dem 24. Platz. Svenja Würth (SV Baiersbronn) und Agnes Reisch waren nicht in den zweiten Durchgang der besten 30 gekommen.

am 02.02.2020

Chiara Hölzl weiter in Topform

Chiara Hölzl (AUT)

Katharina Althaus bei der Qualif auf Rang 6

Auch am zweiten Wettkampftag der Skispringerinnen ist Chiara Hölzl in bestechender Form. Die Österreicherin, die bereits den gestrigen Wettbewerb auf der Großschanze gewann, führte die Qualifikation überlegen an. Ema Klinec (SLO) kam in der Quali auf Rang 2. Dritte wurde Marita Kramer (AUT). Katharina Althaus vom Skiclub Oberstdorf lag heute in der Qualifikation auf dem 6. Platz und war damit beste Deutsche.

Auch die anderen fünf DSV-Athletinnen qualifizierten sich für den Wettbewerb. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla) wurde Zwölfte und Svenja Würth (SV Baiersbronn) kam auf den 18. Platz.
Weitere Platzierung: Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) Platz 20, Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) Platz 24, Agnes Reisch (WSV Isny) Platz 30.

am 02.02.2020

Zweiter Wettkampf findet statt

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Trotz widriger Wetterprognosen findet das Frauen-Skispringen in Oberstdorf am heutigen Sonntag wie geplant statt

Die Qualifikation startet um 14 Uhr, die beiden Wertungsdurchgänge beginnen um 15.30 Uhr. Derzeit fällt in Oberstdorf nur leichter Nieselregen. „Kein Problem, diese Verhältnisse sind im Skispringen normal“, sagt Hans Schmid, Ressortleiter Sport im Organisationskomitee. Die Anlaufspur in Oberstdorf verfügt über eine Spurkühlung, die auch bei Plusgraden dafür sorgt, dass die 48 Starterinnen von der Großschanze springen können.

am 01.02.2020

Stimmen nach dem ersten Wettkampftag

Siegerin Samstag Hölzl

Gefragt nach den Eindrücken gaben die Top 3 und die deutschen Springerinnen ihre Statements ab

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
"Das ist sehr cool und ich bin wirklich glücklich. Beim ersten Sprung war ich ein bisschen nervös, aber der zweite war fast perfekt. Es hat Spaß gemacht, ich habe schon gemerkt, dass ich den Tisch sehr gut getroffen habe. Normalerweise ist meine Schwäche, dass es nicht so ganz passt, aber ich hab’s jetzt endlich erwischt und das hat sich ausgezahlt.
Was mich so stark gemacht hat? Ich habe nie aufgegeben. Ich hatte letztes Jahr so viele Niederlagen und musste so viele Tränen vergießen. Aber das alles hat mich nur stärker gemacht. Jetzt sieht man, dass es sich gelohnt hat."

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
"Ich bin wirklich sehr happy über meine Leistung. Angegangen habe ich es heute Schritt für Schritt und mich mit jedem Sprung gesteigert. Es war ein guter Wettkampf mit sehr guten Bedingungen und wir haben alle ein gutes Springen gezeigt. Die Fans hier sind großartig und ich bin dankbar, dass so viele gekommen sind. Das war großartig und ich hoffe morgen natürlich auf den Sieg."

Daniela Iraschko-Stolz (AUT, Platz 3):
"Mit meinen Sprüngen war ich sehr zufrieden. Im Training war ich nicht so gut und bin nur haarscharf an einem Sturz vorbei geschrammt. Gratulation an Maren und Chiara, sie haben einen großartigen Job gemacht. Ich denke nicht, dass Regen ein Problem ist, denn die Spur fühlt sich schnell an. Ich freue mich schon auf morgen. Oberstdorf mag ich ohnehin sehr gerne."

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 8):
"Für mich ist der achte Platz heute völlig in Ordnung. Ich hatte noch ein paar Fehler drin. Der Abstand nach vorn ist nicht so groß. Aufs Podest vielleicht schon, aber auf Platz 4 oder 5 nicht und da werde ich morgen wieder angreifen. Ich hoffe, dass wir morgen nochmal einen so guten Wettkampf hinbekommen.“

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 13):
"Nein, da war keine Wut im Bauch nach dem ersten Sprung. Der erste war ganz einfach nicht ideal. Der zweite war ganz ordentlich und morgen geben wir nochmal richtig Gas. Den Regen merkt man schon in der Spur, aber es macht keinen Unterschied, denn die Bedingungen sind für alle gleich. Die Spitze ist enger beieinander, aber das macht es nochmal spannender.

Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue, Platz 17):
"Der Regen war mir egal. Was zählt, sind die Sprünge und eine Schanze, die hält. Die große Schanze hier macht einfach Spaß, weil es höher, weiter, schneller geht.“

am 01.02.2020

Chiara Hölzl springt Frauen-Schanzenrekord

Siegerehrung Samstag

Juliane Seyfarth wird als 8. beste Deutsche

Schanzenrekord mit 141,5 Meter für Chiara Hölzl! Um ganze sechs Meter hat die Österreicherin den bisher weitesten Sprung bei einem Frauenskispringen auf der Großschanze von Oberstdorf, aufgestellt im letzten Jahr von Maren Lundby (NOR), geknackt. Mit 284,9 Punkten entschied sie den ersten Wettkampftag vor 2500 Zuschauern für sich. Und nicht nur Hölzl zeigte sich in absoluter Topform. Auch die Leistungen der übrigen Österreicherinnen waren beeindruckend. Mit Daniela Iraschko-Stolz (Platz 3, 270,4 Punkte), Eva Pinkelnig (Platz 4) und Marita Kramer (Platz 6) erreichten vier Teamkolleginnen Topplatzierungen. Maren Lundby (NOR, 276,2 Punkte) auf Rang 2 und die Siegerin der Qualifikation Nika Kriznar (SLO, Platz 5) konnte die starke Phalanx aufbrechen.

Die DSV-Athletinnen hatten mit dem Kampf ums Podest nichts zu tun. Beste war noch Juliane Seyfarth (WSV 07 Ruhla) auf Rang 8. Katharina Althaus (SC Oberstdorf) kam nach einem verkorksten ersten Sprung nur auf einen für sie enttäuschenden 13. Platz. Rundum zufrieden war dagegen Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), die mit Rang 17 das bestes Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere erreichte.

Die weiteren Ergebnisse der DSV- Springerinnen: Svenja Würth (SV Baiersbronn) auf dem 21. Platz und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) auf Rang 22.

am 01.02.2020

Vorfreude auf den FIS-Weltcup im Frauenskispringen

Jürgen

Von skisprungverrückten Fans bis zu Backstage-Führungen

Jürgen Schulz aus Karlsruhe, mit Töchtern Sofia aus Köln und Tiziana aus München: „Den Anlass dieses Besuchs habe ich meinen Töchtern zu verdanken. Zu meinem 65. Geburtstag wollten sie mir eine Freude machen und haben mich eingeladen, dieses Weltcup-Springen zu besuchen. Wir sind zwar alle skisportverrückt, aber ein Skispringen habe ich noch nie live miterleben können. Gleichzeitig verbinden wir dieses Event auch mit einem Familientreffen, da meine Töchter nicht mehr zuhause in Karlsruhe wohnen.“

Marco Herbst aus Koblenz: „Ich bin ein eingefleischter Skisprungfan und bereits zum fünften Mal hier beim Damen-Weltcup in Oberstdorf. Letztes Jahr war ich in Seefeld und werde auch im kommenden Jahr wieder hier bei der Nordischen WM dabei sein. Besonders anfeuern werde ich Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl aus Österreich sowie Katharina Althaus aus Oberstdorf.“

Maria Wasdorfer aus Thüringen: „Ich komme aus Sonneberg/Hasenthal in Thüringen. Wir sind heute per Bus mit einer Gruppe von 40 Leuten, allesamt skisprungverrückt, nach Oberstdorf gefahren, um unsere Luisa Görlich anzufeuern.“

Oskar Fischer aus Oberstdorf: „In Oberstdorf und im Allgäu bin ich ein skisportliches Urgestein. Hier im Skistadion mache ich Backstage-Führungen, zeige den Tour-Teilnehmern, was hinter den Kulissen stattfindet, erkläre einiges zum Regelwerk und zum Umbau der Schanze. Für mich ist immer wieder interessant, dass zwar viele diesen Sport im Fernsehen verfolgen, aber wenn ins Detail geht, nur wenig wissen.“

am 01.02.2020

Skisprung-Pionierin Anette Sagen zurück in Oberstdorf

Anette Sagen

Norwegerin arbeitet seit zwei Jahren für die FIS in der Materialkontrolle

Anette Sagen war in den 2000er Jahren eine der Pionierinnen im Frauenskispringen und eine der besten. Mit 30 Jahren verabschiedete sich die Norwegerin zwar vom Leistungssport, aber ganz losgelassen hat sie das Skispringen nicht. Seit zwei Jahren ist sie wieder unterwegs im Weltcup-Zirkus, arbeitet inzwischen bei der FIS in der Material-Kontrolle. Beim Weltcup in Oberstdorf denkt sie gern zurück an ihre vielen Trainingscamps, die sie auf den Schanzen am Schattenberg absolviert hat und an ihren Sieg hier im Continentalcup im Jahr 2008. Damals traf hatte sie in Daniela Iraschko-Stolz eine ihrer stärksten Konkurrentinnen. Anders als Sagen mischt die 36-jährige Österreicherin immer noch im Weltcup mit. Die beiden verbindet nicht nur eine lange gemeinsame Zeit im Skispringen. Beide setzten auch ihren Traum vom Skifliegen in die Tat um. Anette Sagen war 2004 mit drei anderen Skispringerinnen als Vorfliegerin für die Männer auf der Schanze von Vikersund am Start und landete bei 174,5 Metern. Daniela Iraschko-Stolz war ein Jahr zuvor am Kulm nach 200 Meter gelandet und hatte damit den wohl weitesten Sprung einer Frau gemacht. In eine offizielle Wertung gingen die beiden Sprünge jedoch nicht ein.

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