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am 30.10.2017

Volles Haus am Schattenberg in Oberstdorf

Anlauf HS 106

Eisspur lockt Weltelite zum Sprungtraining

Fast so großes Getümmel wie bei der Vierschanzentournee herrscht derzeit in Oberstdorf: Zahlreiche Nationalmannschaften nutzen diese Woche die Gelegenheit zum ersten Eisspur-Training auf den Schattenberg-Schanzen. „Egal, ob Spezialspringer, Nordische Kombinierer oder die Frauen: „Bei uns gibt sich die Weltelite die Klinke in die Hand. Wir haben wirklich volles Programm“, sagt Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH (SVG). Das slowenische Nationalteam um das Brüder-Trio Domen, Peter und Cene Prevc genauso am Schattenberg zugange wie das polnische Weltcupteam um Tournee-Titelverteidiger Kamil Stoch, das heute erwartet wird.

Nächste Woche werden die deutschen Adler von Werner Schuster auf der Eisspur trainieren. „Bei uns herrschen einfach beste Bedingungen, weil wir eben beide bedeutende Wettkampfschanzen mit der Eisspur belegen können“, erklärt Hans Schmid, Ressortleiter Sport in der SVG und bei den Oberstdorfer Skisprung-Bewerben. Das Besondere an der Eisspur in Oberstdorf: Selbst bei Außentemperaturen von über 20 Grad können die Anlaufspuren so mit Eis belegt werden, dass die Athleten stets auf einer 3,5 Zentimeter dicken Eisschicht anfahren können, um dann auf Matten zu landen.

„Das gibt den Teams Planungssicherheit. Sie müssen nicht umständlich nach Skandinavien ausweichen“, sagt Peter Kruijer, der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf. Wer sich also am Schattenberg schon mal auf den Sprung-Winter einstimmen will, hat derzeit Gelegenheit dazu. Täglich geht es gegen 9 Uhr los, die Einheiten am Nachmittag starten um 15 Uhr.

Text: Ingo Jensen/Allgäuer Anzeigeblatt 26.10.2017

am 30.10.2017

Skispringerinnen stimmen sich auf Olympiawinter ein

Carina Vogt beim Weltcup in Oberstdorf

Bei der Deutschen Meisterschaft in Oberstdorf am 3. und 4. November ist auch Carina Vogt wieder dabei.

In den letzten Tagen ist es den Skispringerinnen in Oberstdorf einfach zu eng geworden. Skispringer aus aller Herren Länder drängelten sich darum, vor dem „echten“ Winter noch ein paar Trainingseinheiten auf der Schanze mit Eisspur zu absolvieren. „Da hat man im Aufzug fast keinen Platz mehr gehabt“, erzählt Bundestrainer Andreas Bauer schmunzelnd. Also ist er mit seinen Mädels nach Hinzenbach (AUT) umgezogen, wo sich die Mannschaft in Ruhe auf die Deutsche Meisterschaft am 3. und 4. November vorbereiten konnte. Die DM ist kurzfristig nach Oberstdorf verlegt worden. Eigentlich sollte der Wettkampf in Klingenthal auf der Großschanze stattfinden. Das hätte jedoch erst einmal die Änderung des Regelwerkes erfordert, nach der die Frauen nur auf der Normalschanze ihre Meisterschaft ausmachen dürfen.

„Alle Mädchen sind in Oberstdorf an Bord“, berichtet der Bundestrainer Bauer. Auch Carina Vogt und die amtierende Deutsche Meisterin Anna Rupprecht, beide zuletzt mit Verletzungen zur Pause gezwungen, steigen unterm Schattenberg wieder ein. Es wird spannend, wo sich die beiden neben Svenja Würth und Katharina Althaus (Skiclub Oberstdorf), die ihre beste Sommersaison der Karriere hinter sich hat, einordnen. Althaus punktete mit einem Sieg beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel. Agnes Reisch empfiehlt sich mit dem Juniorinnen-Titel in Klingenthal, wo Gianina Ernst (SCO) nach ihr Vizemeisterin wurde.

Dieser Winter hat für die deutschen Skispringerinnen ohnehin wieder seinen besonderen Reiz, stehen doch die Olympischen Spiele vor der Tür, wo sie sich einmal mehr den Titel holen könnten. Eingestimmt sind die Springerinnen bereits auf Südkorea. Andi Bauer: „Wir waren kürzlich dort, haben uns mit der Olympiastadt und den Sportanlagen vertraut gemacht und sind nun mit einem besseren Gefühl dabei“. Zunächst gilt es sich jedoch, zu qualifizieren. Nur wer zweimal unter die Top 8 im Weltcup springt, ist bei Olympia dabei. Die Deutsche Meisterschaft in Oberstdorf ist darum die ideale Einstimmung auf den Weltcup-Auftakt Anfang Dezember in Lillehammer. Spätestens dann beginnt die Jagd um die heißbegehrten Tickets nach Pyeongchang.

Vorläufiger Zeitplan:
Freitag, 03.11.2017 - Training HS 106
17.00 Uhr Mannschaftsführersitzung
18.30 Uhr Offizielles Training HS 106 (3 Durchgänge)

Samstag, 04.11.2017 - Wettkampf HS 106
09.00 Uhr Probedurchgang HS 106
anschließend Wettkampf 1. Durchgang HS 106
anschließend Finaldurchgang HS 106
anschließend Siegerehrung in der Erdinger Arena

Text: Elke Wiartalla

am 24.10.2017

Catrin Schmid wird „Trainerin des Jahres“

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat bei der Einkleidung seiner Athleten und Funktionäre neben den Goldenen Ski für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler auch seine „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.

Catrin Schmid darf stolz sein. Die Trainerin aus Oberstdorf wurde von der DSV Leistungssport GmbH des Deutschen Skiverbandes zur Trainerin des Jahres im Bereich Skisprung gekürt. Die Auszeichnung ist mit einem Geldpreis von 5.000 Euro pro Disziplin dotiert und geht an Trainerinnen und Trainer, die an ihrem Stützpunkt oder in ihrer Region besondere Ergebnisse im Bereich der Leistungssportentwicklung junger Sportlerinnen und Sportler erreicht haben.
Als Co-Trainerin des C – Kaders sei sie seit Jahren wertvolle Stütze im Bereich des Mädchenskispringens, hieß es in der Begründung für die Auswahl. Zudem durfte sie sich mit den Athletinnen Luisa Görlich, Pauline Heßler, Gianina Ernst und Agnes Reisch von ihrem Stützpunkt in Oberstdorf über den Team-Sieg bei der Junioren -WM 2017 in Park City/USA freuen.
Catrin Schmid kommentierte ihre Auszeichnung gewohnt bescheiden. “Ich nehme mich selbst nicht so wichtig, aber es ist sehr erfreulich, dass die Arbeit im Nachwuchsbereich und mit den Mädchen im C-Kader und am Stützpunkt hier im Internat auf diese Weise Anerkennung findet. Mehr noch als meine Auszeichnung macht mich zufrieden, dass wir insgesamt in der Trainingsstruktur auf einem guten Weg sind“. Und der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer freute sich über die Auszeichnung der Trainerin, die seinerzeit als aktive Pionierin im Damenskisprung war: „Es ist toll, eine solch engagierte Trainerin wie Catrin in unseren Reihen zu wissen“.

am 23.10.2017

Einzelticketverkauf am 23.10. erfolgreich gestartet!

Vierschanzentournee

Nachdem der Verkauf der Mehrtages-Pässe mit großem Erfolg bereits läuft, sind jetzt auch die begehrten Einzeltickets für die Vierschanzentournee im Verkauf.

Nachdem der Verkauf der Mehrtages-Pässe mit großem Erfolg bereits läuft, startet jetzt auch der Verkauf der Einzeltickets für die Vierschanzentournee. Wer sicher gehen will, sein Wunschticket zu erhalten, entscheidet sich am besten zeitig für den Ticket-Kauf. In Oberstdorf, dem Auftaktort der Tournee, liegt der Termin heuer auf dem 29./30.Dezember und wird erneut zum Mega-Treffpunkt der Skisprungfans: Über 35.000 Zuschauer werden in die WM-Skisprung Arena am Schattenberg ziehen, um live dabei zu sein, wenn die besten Skispringer der Welt über den Bakken der Großschanze gehen.

Die deutschen Springer um Andreas Wellinger werden alles daran setzten, die seit Jahren erfolgsverwöhnten Österreicher, die starken Polen um Kamil Stoch und den Gesamtsieger des Sommer Grand-Prix David Kubacki, die Norweger Kenneth Gangnes, Anders Fannemel und Co sowie die Slowenen Robert Kranjec und Peter Prevc in Schach zu halten. Aber wer weiß - vielleicht gibt es am Ende ja wieder einen neuen Überraschungssieger!

Über den Print@Home-Ticketservice lassen sich Tickets auch bequem von zu Hause aus bestellen und gleich am eigenen PC ausdrucken. „Wer diesen Service nutzt, der erhält die offiziellen Karten zum garantierten Bestpreis und kann sich Geld sparen“, empfiehlt Dr. Peter Kruijer, OK-Präsident der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Wie im Vorjahr warnen die Organisatoren in Oberstdorf auch in diesem Winter vor unseriösen Geschäftemachern, die Tickets regulär erwerben und anschließend zu deutlich überteuerten Preisen im Internet anbieten.

am 23.10.2017

Johannes Rydzek verteidigt seinen deutschen Meistertitel

Johannes Rydzek hat sich den deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination geholt. Nach einem Sprung von der Großschanze und dem Zehn-Kilometer-Skiroller-Rennen in Klingenthal siegte der viermalige Weltmeister von Lahti in 23:04,8 Minuten.

Weltmeister Johannes Rydzek hat seinen deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination erfolgreich verteidigt. Der 25-Jährige setzte sich in Klingenthal nach einem Sprung von der Großschanze und zehn Kilometern auf Skirollern mit 27,1 Sekunden Vorsprung deutlich vor Gesamtweltcupsieger Eric Frenzel und Tobias Simon durch. Der Breitnauer hatte zuvor das Springen für sich entschieden.

Rydzek hatte bei seinem Sieg kaum Probleme mit der internen Konkurrenz. Im Springen hatte er Rang drei belegt, musste acht Sekunden auf Simon aufholen. Das passierte schnell. Danach ging der Oberstdorfer sein eigenes Tempo und ließ auch dem fünfmaligen Gesamtweltcupgewinner Frenzel keine Chance. Der hatte im Springen Platz vier mit elf Sekunden Rückstand belegt. Auf dem unglücklichen 4. Platz landete Vinzenz Geiger vom Skiclub Oberstdorf.

Sein Teamkollege Julian Schmid kam als Mitglied des DSV-C-Kaders auf den guten 15. Platz und damit in der Juniorenklasse hinter Simon Hüttel und vor Jonas Welde auf Platz 2. Wendelin Thannheimer landete im Endklassement auf dem 24. Rang.

Im Teamsprint am Sonntag setzten sich Frenzel und Björn Kircheisen als Team Sachsen I vor Rydzek und Vinzenz Geiger durch. Julian Schmid (SCO) und Luis Lehnert kamen hier auf den ausgezeichneten 6. Rang.

am 09.10.2017

Oberstdorfer besuchen FIS-Herbsttagung in Zürich

Herbstmeeting Zürich

Der Internationale Skiverband informiert bei der FIS-Herbsttagung die Weltcup-Veranstalter aller Disziplinen in Zürich.

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skiport- und Veranstaltungs GmbH beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss in die kommende Rennsaison für die Weltcup-Organistoren der einzelnen Disziplinen. Ein straffes Programm wartet dabei auf die Teilnehmer bestehend aus Sitzungen, Workshops und Präsentationen der verschiedenen Komitees, bei denen noch einmal die letzten Reglement-Feinheiten für die Saison ausgearbeitet und besprochen worden.

Für die Delegation aus Oberstdorf lief es äußerst positiv. So wurde das Finale des Damen-Weltcups auf der Normalschanze HS 106 endgültig bestätigt. Im Skisprung-Komitee präsentierten Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und Rennleiter Michael Neumayer den aktuellen Stand der Vorbereitung zur Skiflug-WM 2018. Die Vertreter der FIS zeigten sich dabei sehr zufrieden, mit den geplanten Änderungen, die nach der Analyse der Vor-WM sowie in Abstimmungsgesprächen mit der produzierenden TV-Anstalt EBU vorgenommen werden, so Skiclub-Vorstand Dr. Peter Kruijer.

Auch beim Komitte Langlauf gab es interessantes zu erfahren. Neben der Vorstellung der Langzeitplanung des Weltcup-Kalenders, bei der es zahlreiche Änderungswünsche und Diskussionen unter den verschiedenen Nationen-Vertretern gab, wurden auch neue Vorschläge z.B. bei der Verteilung des Preisgeldes vorgestellt. Ein Team aus Skandinavien stellte Pläne für ein neues Etappenrennen in Skandinavien vor. Man präsentierte ein Programm, das 2019/20 in den Weltcup aufgenommen werden soll. Die Tour soll in Schottland oder Dänemark gestartet werden und Etappen in Östersund, Åre (Schweden) und Trondheim (Norwegen) folgen.

Besonders gelobt wurden die Vertreter aus Oberstdorf im Komitee der Nordischen Kombination. Renndirektor Lasse Ottesen schwärmte erneut wieder von der großartigen Atmosphäre des vergangenen FIS Sommer Grand-Prix und der tollen Abwicklung des FIS Youth Grand-Prix.

am 25.09.2017 von Stefan Weidhaas

Vinzenz Geiger steht zur Wahl des „Juniorsportler des Jahres“

Abstimmen für den SCO-Athleten und mit etwas Glück ein Auto gewinnen

Bereits seit 1978 nimmt die Deutsche Sporthilfe die Wahl zum „Juniorsportler des Jahres“ vor. Damals noch große Talente sind die in den vergangenen Jahren geehrten Sportler in ihren Karrieren zu absoluten Sportgrößen herangereift.
Franziska van Almsick (1992), Anni Friesinger (1996), Maria Riesch (2004), Magdalene Neuner (2007) oder Viktoria Rebensburg (2009), um nur einige zu nennen, durften zu Beginn ihrer Laufbahnen die besondere Ehre entgegen nehmen.
Für seinen Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften steht nun Vinzenz Geiger als einer von fünf Sportlern zur Wahl. Das Besondere: jeder kann an der Abstimmung teilnehmen, und hat dabei sogar die Möglichkeit, ein nagelneues Auto zu gewinnen.

Deshalb: unterstützen wir unseren Oberstdorfer Kombinierer Vinzenz Geiger auf dem Weg zum Juniorsportler des Jahres und dabei, in die Fußstapfen von Johannes Rydzek zu treten (Juniorsportler des Jahres 2011).

Hier geht`s zur Abstimmung

Wer sonst noch alles zur Wahl steht, können Sie sich hier anschauen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL-KvNADK7oCRDxUB855eiwj4GdkcFocCV

am 25.09.2017 von Stefan Weidhaas

Johannes Rydzek holt sich einen Guinness Weltrekord

Der Rekordweltmeister in der Nordischen Kombination sprintet in Weltrekordzeit die Skiflugschanze in Oberstdorf hinauf

Mit sechs Weltmeistertiteln in der Nordischen Kombination hat sich Johannes Rydzek im vergangenen Winter schon als Rekordweltmeister in den Geschichtsbüchern des Wintersports verewigt. Jetzt darf sich der Oberstdorfer auch Inhaber eines Guinness Weltrekord nennen. Auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf stellte er im steilsten 50-Meter-Sprint der Welt den ersten offiziellen Guinness World RecordsTM Weltrekord auf.

Beim ContiGripRun 2017 demonstrierten der Reifenhersteller Continental und Sportartikelhersteller adidas eindrucksvoll ihre langjährige Technologie-Partnerschaft. Auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf starteten die Partner gemeinsam mit zwei Top-Athleten erstmals einen Weltrekordversuch vor atemberaubendem Bergpanorama. Neben adidas Athlet Johannes Rydzek startete Alexander Schauer, 22-jähriger Parcours-Läufer aus Wien.

In nur 27,69 Sekunden sprintete der 25-Jährige aus Oberstdorf die berühmte Heini-Klopfer Skiflugschanze hoch, bei einer durchgängigen Steigung von mindestens 37 Grad.

„Es war ein cooles Erlebnis und es ist eine große Ehre für mich, jetzt einen Guinness Weltrekord zu haben. Vor allem die letzten zehn Meter kurz vor dem Schanzenkopf waren unglaublich hart. Die Schuhe haben mir hier enormen Halt gegeben - vor allem auf der glatten Oberfläche bringt die Sohle den entscheidenden Vorteil“, so Rydzek direkt nach dem Wettkampf. Die Gummimischungen der Reifenspezialisten aus Hannover sorgen bereits seit 2011 für außergewöhnliche Erfolge mit adidas Schuhen – bereits drei Marathon-Weltrekorde wurden in den Jahren 2012 bis 2014 auf Continental Sohlen erlaufen.

Schauer überzeugte ebenfalls durch eine starke Leistung, war bei seinen Versuchen aber vier Sekunden langsamer als Rydzek.
Die anwesende offizielle Guinness World RecordsTM Richterin Paulina Sapinska aus London bestätigte nach vier Läufen den neuen Weltrekord. Johannes Rydzek verewigt sich mit seiner Leistung in der Rekorddatenbank von Guinness World RecordsTM.

Vorgabe von Guinness World RecordsTM für die offizielle Wertung des ersten Weltrekords für den schnellsten 50-Meter-Aufwärtslauf bei über 37 Grad Steigung war eine Zeit unter 35 Sekunden. Die Skiflugschanze in Oberstdorf war extra präpariert worden und hatte eine Laufoberfläche sowie Sicherheitsvorkehrungen für die Läufer erhalten.

Text + Bild: 24passion

am 18.09.2017 von Stefan Weidhaas

Knapp 100 Nachwuchsathleten in Oberstdorf am Start

Skispringen beim DSV Jugendcup/Deutschlandpokal

DSV Jugendcup/Deutschlandpokal im Skispringen und der Nordischen Kombination in der Erdinger Arena und im WM-Langlaufstadion Ried

Drei Tage lang, von 14. – 16.09.2017 stand die Erdinger Arena sowie die Rollerbahn im WM-Langlaufstadion Ried ganz im Zeichen der größten deutschen Nachwuchsserie im Skispringen und der Nordischen Kombination. Knapp 100 Sportler aus den verschiedenen Landesverbänden sind nach Oberstdorf gereist, um neben Punkten für die Gesamtwertung auch eine wichtige Standortbestimmung vor dem Winter zu erhalten. Einzig das Wetter spielte nur bedingt mit, war es teilweise mit Temperaturen unter 10 Grad und Regen schon herbstlich frisch.
Die Bewerbe fanden jeweils einmal auf der Großschanze HS 140 und einmal auf der Normalschanze HS 106 statt, nur die Damenklasse und die jüngeren Skispringer der Klasse J16 absolvierten altersbedingt beide Springen auf der Normalschanze.
In der Klasse der Herren/Junioren stand am Ende beide Male Jonathan Siegel (SV Baiersbronn, 277,6 Punkte) ganz oben auf dem Podium. Im Bewerb von der Großschanze folgten auf den Rängen zwei und drei Adrian Sell (SV Meßstetten, 245,6 Punkte) und Axel Mayländer (SC Degenfeld, 242,5 Punkte). Auf der Normalschanze siegte Siegel mit 248 Punkten vor Axel Mayländer mit 236 Punkten und Paul Winter (SC Willingen) mit 228 Punkten.
Die Klasse Jugend 17 dominierte der Oberstdorfer Philipp Raimund mit zwei Siegen. Auf Rang zwei folgte jeweils Quirin Modricker vom SC Hinterzarten. Auf dem dritten Rang auf der Großschanze landete Tom Gerisch (WSG Rodewisch), auf der Normalschanze belegte Benedikt Hahne den letzten Podestplatz.
Die Klasse der J16 absolvierte beide Springen auf der Normalschanze HS 106. Auch hier waren Platz eins und zwei am Ende identisch. Simon Spiewok vom Tus Neuenrade gewann beide Male vor Frederik Jäger vom Tabarzer SV. Am Freitag belegte Tim Hettich vom ST Schonach-Rohrhardsberg Rang drei, am Samstag konnte sich Luca Geyer (WSV 08 Lauscha) durchsetzen.
In der Damenklasse waren die Ergebnisse beide Tage identisch: Josephin Laue (SFV Rothenburg) gewann jeweils vor Sophia Maurus (TSV Buchenberg) und Tia Kern (ST Schonach-Rohrhardsberg).

Nordische Kombination:

Die Kombinierer hatten neben einem Sprung ein 10- sowie ein 5-Kilometer-Wettkampf zu absolvieren.
Am Ende war auch hier in der Klasse Herren/Junioren der Sieger zweimal der gleiche: Phillip Blaurock vom SV Biberau setzte sich jeweils knapp gegen die Konkurrenz durch. Im 10-Kilometer Bewerb, bei dem davor auf der Großschanze HS 140 gesprungen wurde, kamen Tobias Simon (SZ Breitnau) und Tobias Haug (SV Baiersbronn) auf die Ränge zwei und drei. Der 5-Kilometer-Lauf mit vorangegangenem Springen auf der HS 106 beendeten David Welde (SC Sohland) und Simon Hüttel (WSV Weißenstadt) auf dem Podium.
Die Klasse J17 war ganz in der Hand von Luis Lehnert (WSV Oberaudorf). Gewann er am ersten noch sehr deutlich mit 2 Minuten Vorsprung vor David Mach (TSV Buchenberg) und Christian Frank (SK Berchtesgaden), war es am zweiten Tag mit 8,6 Sekunden deutlich knapper mit dem Sieg vor Christian Frank (SK Berchtesgaden) und Jonas Jäkle (ST Schonach-Rohrhardsberg).
Die Klasse J16 war fest in der Hand von Toni Eichelberger (VSC Klingenthal) und Lenard Kersting (SK Winterberg), die sich jeweils einen Sieg und einen zweiten Platz sicherten. Den letzten Podestplatz im 10-Kilomter-Rennen belegte Pirmin Maier, auf den 5 Kilometern war Simon Mach (TSV Buchenberg) drittschnellster.
Sophias Maurus nahm es als einzige Dame mit den Jungs auf und absolvierte ebenfalls den Sprintbewerb der Nordischen Kombinierer. Mit einer hervorragenden Laufzeit sicherte sie sich nicht nur den Sieg, sondern konnte auch mit den gleichaltrigen Jungs mithalten.

am 28.08.2017

Ticketvorverkauf für die Winterhighlights in Oberstdorf gestartet

Vierschanzentournee

Seit 01. September läuft der Kartenvorverkauf für alle Wintersportfans für das Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee, die FIS Tour de Ski, die FIS WM Skifliegen und für das Weltcup Skispringen der Damen.

Gute Nachrichten für alle Skisprungfans: Seit dem 01. September gibt es Tickets für die 66. Vierschanzentournee. Unter arena-ticket-allgaeu können sich Interessierte die besten Plätze in der Erdinger Arena sichern.

Weit über 100.000 Besucher erwarten die Veranstalter bei den Wettkämpfen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. „Wir rechnen wieder mit einem großen Andrang an allen vier Orten. Die Fans sollten sich daher unbedingt wieder im Vorverkauf ihre Plätze sichern“, sagt Michael Maurer, Präsident der Vierschanzentournee. Er geht davon aus, dass diesmal besonders viele Besucher aus Polen anreisen werden – ist das Land doch die Heimat von Tournee Titelverteidiger Kamil Stoch und dem derzeitigen Überflieger des Sommer-Grand-Prix, Dawid Kubacki.

Für die Termine in Oberstdorf (29./30. Dezember), Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember/1. Januar) sowie erstmals auch Innsbruck (3./4. Januar)
und Bischofshofen können Skisprungfans in der ersten Vorverkaufsphase zunächst die beliebten Kombitickets für Qualifikation und Wettkampf erwerben. Damit bekommen sie zwei Tage Wintersport-Erlebnis zu einem deutlich vergünstigten Preis. „Das macht in diesem Winter besonders Sinn, denn die Qualifikationsspringen werden noch spannender, da der Internationale Skiverband ja plant, das Reglement zu verändern“, betont Michael Maurer. Künftig müssen sich bekanntlich alle Teilnehmer am Qualitag für den Wettkampf qualifizieren – bislang konnten die besten Zehn des Weltcups pokern und auf den Qualifikationssprung verzichten.

"Wir wurden quasi überrannt mit Bestellungen" so Florian Weidel, der Generalsekretär der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Für das Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee sind bereits nach dem Vorverkaufsstart keine Sitzplätze und Karten für den Club 143,5 mehr erhältlich. In allen anderen Kategorien stehen noch ausreichend Plätze zur Verfügung.

Einzeltickets für Qualifikation und Wettkämpf sind in allen vier Tourneeorten in der zweiten Vorverkaufsphase ab 23/24. Oktober erhältlich.

Auch für die weiteren Wintersport-Highlights - FIS Tour de Ski am 03./04.01.2018, FIS Weltmeisterschaften Skifliegen 19.-21.01.2018 und FIS Weltcup Skispringen der Damen 23.-25.03.2018 sind ebenfalls ab dem 01. September alle Karten-Kategorien im Vorverkauf erhältlich. Mit dem Print@Home-Service können alle Wintersport-Begeisterten ihre Karten sicher online unter arena-ticket-allgaeu bestellen und bequem zu Hause
ausdrucken. Auch heuer warnen die Organisatoren wieder vor unseriösen Anbietern, die Tickets zwar regulär erwerben, diese aber später zu
überteuerten Preisen im Internet anbieten.

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